Was beschlossen wurde und wann es wirksam wird
Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte eine monatliche Zusatzvergütung von 20 000 грн für Mitarbeiter an, die nach russischen Beschuss an Notfall‑Wiederherstellungsarbeiten beteiligt sind. Die Zusatzzahlungen sind für Januar, Februar und März vorgesehen – für jeden Monat jeweils 20 000 грн; die ersten Zahlungen für Januar werden im Februar ausgezahlt.
Wen es betrifft
Nach Angaben der Regierung erstreckt sich die Unterstützung auf Beschäftigte von Unternehmen aller Eigentumsformen, insbesondere des Brennstoff‑ und Energiesektors, des Wohnungs‑ und Kommunalwesens und der Beschäftigten der Ukrzaliznytsia – von Vorarbeitern bis zu einfachen Fachkräften, die unmittelbar Wiederherstellungsarbeiten ausführen.
"Jedem Arbeiter, der an den Notfall‑Wiederherstellungsarbeiten beteiligt ist, eine Zusatzvergütung von 20 000 грн. Für Januar, Februar und März dieses Jahres. Für jeden Monat – 20 000",
— Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine
Wie der Mechanismus funktionieren wird
Ministerpräsidentin Julija Svyrydenko und der erste Vizepremier – Energieminister Denys Shmyhal einigten sich auf ein einfaches digitales Verfahren: Es wird eine einheitliche Liste der Unternehmen erstellt, diese reichen Online‑Anträge mit den Mitarbeiterlisten ein, jeder wird über Diia oder SMS informiert, und die Gelder werden im dem Monat nach den durchgeführten Arbeiten auf bestehende Bankkonten überwiesen.
"Die Regierung hat eine Verordnung zur Einleitung eines experimentellen Projekts zur Unterstützung der Einsatzbrigaden für Notfallreparaturen gebilligt, die den Strom, die Wärme und das Wasser in die Wohnungen der Ukrainer und in Betriebe zurückbringen",
— Denys Shmyhal, Energieminister
Warum das für Sie wichtig ist
Diese Entscheidung verfolgt zwei praktische Ziele: erstens qualifizierte Brigaden in extremen Bedingungen zu halten und zu motivieren; zweitens die Wiederherstellungszeit kritischer Dienstleistungen zu verkürzen, was sich unmittelbar auf die Sicherheit und den Alltag der Bürger auswirkt. Je schneller Strom und Wärme zurückkehren, desto geringer sind das Risiko sozialer Probleme und die Kosten für Staat und Wirtschaft.
Kontext: Risiken und Bedarf an schnellen Entscheidungen
Am 22. Januar rief das Innenministerium dazu auf, Vorräte an grundlegenden Dingen für 3–5 Tage anzulegen wegen Risiken für das Energiesystem. Shmyhal selbst bezeichnete den 22. Januar als einen der schwierigsten Tage für das Energiesystem seit dem Blackout 2022 – ein Hinweis darauf, dass die Politik zur Unterstützung der Brigaden operativen Sinn hat und nicht nur soziale Wirkung.
Wie es weitergeht
Die Entscheidung ist bereits getroffen; die entscheidende Frage ist die Geschwindigkeit und Transparenz der Umsetzung. Wenn das System und die digitalen Verfahren ohne Störungen funktionieren, können die Zusatzzahlungen ein klares Instrument zur Minderung der Folgen von Beschuss und ein Sprung in der Fähigkeit sein, Infrastruktur rasch wiederherzustellen. Wenn nicht – wird der Nutzen durch Bürokratie und Verzögerungen begrenzt sein.
Analysten und Branchenvertreter betonen: Es ist ein Experiment, das zügig skaliert und ergebnisorientiert überwacht werden muss – die Zeit bis zur Wiederherstellung der Dienste und die erhaltenen personellen Ressourcen werden der beste Indikator für die Wirksamkeit sein.
Kurzes Fazit
Das ist ein einfacher, aber zielgerichteter Schritt – eine Investition in die menschlichen Ressourcen, die unmittelbar das normale Leben in den Gemeinden nach Angriffen zurückbringen. Jetzt ist es wichtig, dass der Mechanismus schnell, transparent und ergebnisorientiert arbeitet: weniger Tage ohne Strom und Wärme – weniger Risiken für Menschen und Wirtschaft.