Was passiert ist
Der polnische Erzbischof Grzegorz Ryś hat in der Erzdiözese Krakau eine Sammelaktion initiiert, um Stromgeneratoren und mobile Heizkessel für Kiew zu kaufen. Das berichtet RMF24. Die Sammlung beginnt am 1. Februar; am 8. Februar werden die Gemeindemitglieder erfahren, welche Geräte genau mit den gesammelten Mitteln angeschafft werden.
Warum das wichtig ist
Die Initiative ist nicht nur eine wohltätige Geste. Angesichts regelmäßiger Angriffe auf die Energieinfrastruktur bieten leistungsstarke autonome Generatoren und mobile Heizkessel die reale Möglichkeit, Beleuchtung und Heizung in Wohngebieten, Krankenhäusern und Hilfszentren aufrechtzuerhalten. Der Erzbischof initiierte die Aktion als Reaktion auf Informationen des Oberhaupts der Ukrainischen griechisch‑katholischen Kirche — Swiatoslaw Schewczuk — über die Folgen der Angriffe auf Kiew.
Was die Vertreter sagten
"Wir brauchen leistungsstarke Generatoren und mobile Heizkessel für autonome Beleuchtung und Heizung in jenen Stadtteilen Kiews, in denen die Menschen wegen der niedrigen Temperaturen frieren"
— ein Vertreter der Ukraine
"Ich werde persönlich den ersten Generator finanzieren. Ich bitte Sie, schnell zu handeln"
— Grzegorz Ryś, Erzbischof von Krakau
Kontext und sozialer Beleg
Die Initiative aus Krakau fügt sich in einen breiteren europäischen Unterstützungsrahmen ein: Laut dem Außenministerium haben 17 Länder Europas und die Europäische Union bereits Batterien, Generatoren und Heizkessel geliefert, um der Ukraine zu helfen, dem energetischen Druck seitens Russlands standzuhalten. In der Mitteilung wird außerdem erwähnt, dass am 19. Januar der Außenminister Sibyha die diplomatischen Vertretungen angewiesen hat, ähnliche Sammlungen zur Unterstützung der Ukrainer zu initiieren.
Wie man helfen kann
Gemeindemitglieder und alle Interessierten können Spenden auf das Konto der Caritas der Erzdiözese Krakau mit dem Verwendungszweck "Kiew" überweisen. Am 8. Februar werden die Organisatoren mitteilen, welche konkreten Geräte mit den gesammelten Mitteln beschafft werden.
Kurzfazit
Das ist ein Beispiel für schnelle, praktische Solidarität: von religiösen Strukturen bis hin zu staatlichen Institutionen der EU — die Hilfe konzentriert sich auf Dinge, die hier und jetzt Sicherheit bieten. Der nächste Schritt ist, die angekündigten guten Absichten in tatsächlich gelieferte Ausrüstung und direkte Hilfe für diejenigen umzusetzen, die unter den Abschaltungen leiden.
- Die Sammlung in der Erzdiözese Krakau beginnt am 1. Februar (Quelle: RMF24).
- Am 8. Februar werden die Organisatoren mitteilen, welche Geräte mit den gesammelten Spenden angeschafft werden.
- Dem Außenministerium zufolge haben 17 Länder Europas und die EU bereits Batterien, Generatoren und Heizkessel geliefert.