Der ehemalige Minister Tschernyschow soll von Bischof Komanski und zwei weiteren Personen Bürgschaft übernommen werden.

Drei Personen haben den Wunsch geäußert, für den ehemaligen Vizepremierminister der Ukraine, Oleksiy Chernyshov, Bürgschaft zu übernehmen. Unter ihnen befindet sich der Exarch des Ökumenischen Patriarchen in der Ukraine, Bischof Mykhailo Komansky (im weltlichen Leben Mykhailo Anishchenko), berichtet Interfax-Ukraine.

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Am 18. November wählt das Höchste Antikorruptionsgericht eine Maßnahme zur Verhaftung von Tschernyschow im Fall „Midas“. Die Anklage fordert, ihn in Gewahrsam zu nehmen, alternativ gegen eine Kaution von 55 Millionen Hrywnja.

Wer hat sich bereit erklärt, Bürgschaft zu übernehmen

Laut dem Korrespondenten von LB, Witalij Tkachuk, las der Bischof von Komani während der Gerichtsverhandlung von einem Blatt vor, dass „Tschernyschow anständig“ sei.

Der zweite Antragsteller ist der Leiter des staatlichen Unternehmens „Wissenschaftliches Forschungsinstitut für Bauproduktion“ benannt nach W.S. Balizky Oleksandr Sawtschenko. Während der Gerichtsverhandlung erklärte er, dass er den ehemaligen Minister seit 25 Jahren kenne und mit ihm in derselben Stadt geboren wurde.

Der dritte, der bereit ist, Bürgschaft zu übernehmen, ist der Generaldirektor des Nationalen Wissenschaftszentrums für Chirurgie und Transplantologie benannt nach O.O. Schalimow Oleksandr Usenko. Er erschien jedoch nicht vor Gericht, da er Arzt ist und angeblich bei der Arbeit ist, weshalb sein Antrag in der Sitzung nicht behandelt wird.

Position der Anklage

Die Anklage betonte, dass die Übernahme der Bürgschaft nicht vor Risiken schütze, und fordert, Tschernyschow in Gewahrsam zu nehmen, alternativ gegen eine Kaution von 55 Millionen Hrywnja.

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