Arctic Monkeys kehren mit „Opening Night“ zurück: Veröffentlichung HELP(2) sammelt Mittel für kriegsbetroffene Kinder

Das Comeback der Band ist nicht nur ein musikalisches Ereignis. Der neue Track gehört zum Album HELP(2), dessen sämtliche Einnahmen an die Hilfsorganisation War Child gehen – wichtig gerade jetzt, da sich die Zahl der von Kriegen betroffenen Kinder verdoppelt hat.

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Rückkehr und Zweck der Veröffentlichung

Die britische Band Arctic Monkeys hat den ersten Song seit The Car (2022) veröffentlicht — „Opening Night“.

Alle Einnahmen aus der Veröffentlichung gehen an die Wohltätigkeitsorganisation War Child, berichtet The Guardian.

Wer beim Projekt HELP(2) beteiligt ist

HELP(2) ist die Fortsetzung des berühmten Albums Help (1995) und vereint sowohl Bühnenveteranen (Portishead, Blur, Pulp, Beck, Depeche Mode) als auch zeitgenössische Künstler (Olivia Rodrigo, Fontaines D.C., Wet Leg, Sampha).

Regisseur und Dokumentation

Der oscarprämierte Regisseur Jonathan Glazer arbeitete an dem Projekt; er bezog Kinder aus Krisengebieten, darunter aus der Ukraine, sowie britische Schülerinnen und Schüler ein, um die Entstehung des Albums zu dokumentieren.

„Wir hoffen, dass das Album dazu beiträgt, das Leben von Kindern zu verbessern, die unter dem Krieg leiden“

— Musiker, zitiert The Guardian

Warum das wichtig ist

Nach Schätzungen von War Child betrafen Kriege 1995 etwa 10 % der Kinder weltweit; inzwischen ist dieser Anteil auf 20 % gestiegen — ungefähr 520 Millionen Kinder.

HELP(2) hat zwei Ziele: Geld zu sammeln und die Sichtbarkeit des Problems von Kindern in Konfliktgebieten zu erhöhen — ein Faktor, der den Zufluss von Mitteln zu Organisationen vor Ort beschleunigen kann.

Wie es weitergeht

Musikalische Initiativen dieses Ausmaßes wirken als Mechanismus diplomatischer und ziviler Solidarität: Sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich, schaffen Ressourcen und formen das Narrativ. Wichtig ist jetzt, dass die gesammelten Gelder nicht nur in allgemeine Berichte einfließen, sondern in konkrete Hilfsprogramme für Kinder in Konfliktgebieten gelangen, einschließlich derjenigen, die in der Ukraine betroffen sind.

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