An der Grenze zu Rumänien wurde die Ausfuhr von Gold im Wert von 2,7 Mio. Hrywnja gestoppt — Barren in Socken und Kettchen in einem Gebetsbuch

Zwei Vorfälle am Grenzübergang Porubne–Siret an einem Tag zeigen, wie die gemeinsame Arbeit von Grenz- und Zollbeamten eine Schmuggeloperation durchkreuzte — und warum das für die wirtschaftliche Sicherheit wichtig ist.

174
Aktie:

Was passiert ist

Am 20. Januar entdeckten Grenz- und Zollbeamte am internationalen Grenzübergang «Porubne — Siret» zwei Versuche, Wertgegenstände heimlich nach Rumänien zu schmuggeln. Die Informationen wurden vom Westregionalen Verwaltungsbezirk des Staatlichen Grenzschutzes der Ukraine und dem Zollamt Czernowitz veröffentlicht.

Details der Kontrolle

Bei der gemeinsamen Kontrolle wurden zwei ukrainische Staatsbürgerinnen (geb. 1980 und 2009) festgestellt, die zu Fuß unterwegs waren. Bei einer von ihnen fanden die Beamten unter der Kleidung vier gegossene Goldbarren der Marke Valcambi Suisse 999,9 zu je 100 g — jeweils zwei Barren in jeder Socke. Das Gesamtgewicht beträgt 400 g, der geschätzte Wert liegt bei etwa 2,6 Mio. UAH.

Bei der anderen wurden in persönlichen Gegenständen 10 goldene Kettchen mit einem Gesamtgewicht von 36 g entdeckt, versteckt in einer Plastiktüte innerhalb eines Gebetsbuchs.

„Alle Goldgegenstände, deren Gesamtwert 2,7 Mio. UAH übersteigt, wurden beschlagnahmt.“

— Westliches Regionalverwaltungsamt des Staatlichen Grenzschutzes und Zollamt Czernowitz

Rechtlicher Kontext

Zu den Vorfällen wurden Protokolle über Verstöße gegen Zollbestimmungen nach Art. 483 Abs. 1 des Zollkodexes der Ukraine erstellt. Das beschlagnahmte Eigentum wurde den entsprechenden Verfahren übergeben, die Unterlagen zur weiteren Prüfung ordnungsgemäß weitergeleitet.

Kontext und Tendenz

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Einige Tage zuvor, am 16. Januar, ließen Zöllner einen Kleinbus aus Polen mit 829 Apple-Geräten nicht passieren (geschätzter Wert — 35,5 Mio. UAH); der Vorsitzende des Finanzkomitees der Rada, Danylo Hetmantsev, nannte das Netzwerk „Yabko“ als eines der Ziele der Lieferung. Solche Fälle zeigen die Vielfalt der Schmuggelverfahren — von Sendungen für den Hausgebrauch bis hin zu organisierten Lieferungen von Elektronik und Wertgegenständen.

Warum das wichtig ist

Es geht hier nicht nur um Kleinkriminalität — ein solcher Geldfluss untergräbt die wirtschaftliche Sicherheit, fördert Schattenmärkte und umgeht Steuer- und Devisenkontrollen. Die Versteckmethoden (Socken, Gebetsbuch) zeigen, dass Schmuggler sich an verstärkte Kontrollen anpassen, doch die wirksame Koordination von Grenz- und Zollbehörden bleibt eine wirksame Barriere.

Wie es weitergeht

Entscheidend sind nicht einzelne Festnahmen, sondern systematische Maßnahmen: technologische Modernisierung der Kontrollen, Risikoanalysen an der Grenze und transparente Ermittlungsverfahren. Reichen die Ressourcen und der politische Wille aus, um solche Einzelerfolge in eine dauerhafte Strategie zur Bekämpfung des Schmuggels zu überführen? Das ist eine Frage an die Kontrollorgane und die Gesellschaft insgesamt.

Vorerst ist die Tatsache einfach: Zwei Versuche wurden an einem Tag gestoppt, und die beschlagnahmten Wertgegenstände wurden gesetzeskonform an die zuständigen Stellen übergeben. Danach — die Arbeit des Systems.

Weltnachrichten