Die Gemeinde Bilohorodska an vorderster Front: wenn die Behörden nicht nur versprechen, sondern handeln

Während einige über die Unterstützung der Armee reden, nehmen andere Generatoren und Quadrokopter mit — und fahren dorthin, wo es -15 °C ist und der nächste Feind nur wenige hundert Meter entfernt ist. Der Dorfvorsteher von Bilohorodka, Anton Ovsijenko, ist gemeinsam mit seinem Team erneut von der Front zurückgekehrt. Und wieder — nicht mit leeren Händen.

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Wenn der Frost den Krieg nicht aufhebt

Am 10. Februar besuchte eine Delegation der Білогородської сільської ради eine Brigade, die überwiegend aus Verteidigern des Bucha-Bezirks gebildet ist. Unter ihnen sind auch Soldaten aus der Gemeinde Білогородська, die heute unter extremen Bedingungen Dienst leisten: starke Fröste an der Front verwandeln jeden Tag in einen Kampf nicht nur gegen den Feind, sondern auch gegen die Elemente.

Für die lokale Verwaltung ist das jedoch kein Grund, den Besuch zu verschieben. Im Gegenteil — es ist ein Grund, so schnell wie möglich zu fahren.

"Für uns war es wichtig, die Soldaten persönlich zu treffen, mit ihnen zu sprechen und das zu übergeben, was jetzt dringend benötigt wird"

– Anton Ovsienko, Білогородський сільський голова

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Nicht Worte — Taten: Was an die Front gebracht wurde

Das ist kein symbolischer Besuch für eine Fotosession. Die Gemeinde Білогородська übergab den Kämpfern:

  • Schlafsäcke — in Zeiten anomaler Fröste lebenswichtig
  • Generator — für die autonome Stromversorgung der Positionen
  • EcoFlow-Station — mobiles Energiequelle für Kommunikation und Beheizung
  • Quadrokopter DJI Mavic 3 Pro — ein modernes Aufklärungsmittel, das Leben rettet

Jeder Punkt in dieser Liste ist nicht einfach "Hilfe". Er ist eine konkrete Antwort auf ein konkretes Bedürfnis. Es ist der Unterschied zwischen "im Schützengraben erfrieren" und "die Nacht überstehen". Es ist der Unterschied zwischen "raten, wo der Feind ist" und "ihn früher zu sehen, als er dich sieht".

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Systematische Unterstützung, keine einmalige Aktion

Wichtig: Ovsienko betonte, dass die Unterstützung der Militärangehörigen einer der zentralen Prioritäten der Gemeinde auch im Jahr 2026 bleibt. Es gibt klare Pläne, Systematik und das Verständnis, dass der Krieg nicht morgen enden wird — und die Front braucht keine Gefühlswelle, sondern eine stabile Rückendeckung.

Gleichzeitig arbeitet die Gemeinde weiter daran, die Folgen der Energiekrise zu beseitigen. Für morgen versprach der Gemeindevorsteher, eine Übersicht zur Lage auf dem Gebiet von Білогородка vorzulegen — denn der Krieg entbindet nicht von der Verantwortung für kommunale Dienstleistungen, Schulen und Krankenhäuser.

Kontext: Warum das wichtig ist

In den Jahren 2025–2026 wurden ukrainische Gemeinden zur realen Heimfront. Nicht das Verteidigungsministerium, nicht einzelne Freiwillige — sondern gerade die lokale Verwaltung, die ihre Leute beim Namen kennt, ihre Bedürfnisse versteht und die Ressourcen hat, schnell zu handeln.

Die Gemeinde Білогородська ist Teil des Bucha-Bezirks, der in den ersten Tagen der groß angelegten Invasion unter Besatzung stand. Hier kennt man den Preis der Freiheit. Und hier weiß man, dass "Unterstützung der Armee" kein Slogan auf einem Banner ist, sondern konkrete Schlafsäcke, Generatoren und Drohnen, die helfen, zu überleben und zu siegen.

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Weltnachrichten

Sport

Der Fahnenträger der Ukraine bei den Olympischen Spielen 2026, Vladyslav Heraskevych, sagte, er werde weiterhin einen Helm mit Porträts gefallener Sportler tragen. Diese Frage des Gedenkens wird zu einem Prüfstein für die Regeln des IOC und für die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft gegenüber der Ukraine.

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