Klassik kehrt in intensiver Form zurück. Emerald Fennell, Oscar‑Preisträgerin für „Promising Young Woman“, hat den Roman von Emily Brontë adaptiert: Die Premiere des Films ist für den 13. Februar 2026 geplant – rechtzeitig zum Valentinstag. In den Hauptrollen: Margot Robbie und Jacob Elordi. Für das Publikum ist das nicht einfach eine neue Verfilmung: der Veröffentlichungstermin und der Ansatz der Macher deuten auf einen Fokus auf emotionale Spannung und eine breite kommerzielle Ausrichtung.
Trailer: erste Bilder
Der offizielle Trailer, im Herbst 2025 veröffentlicht, hat laut dem Verleih bereits Millionen Aufrufe gesammelt. Im Video sind weite Landschaften Yorkshire zu sehen, dramatische Szenen zwischen Catherine Earnshaw und Heathcliff sowie moderne Musik, die die Spannung verstärkt und die Handlung für ein zeitgenössisches Publikum näher bringt. Visuell verbindet der Film traditionelle gotische Ästhetik mit Elementen der Modernisierung der Szenen.
„Wir wollten die Seele des Romans bewahren, sie aber in der Sprache der Gegenwart neu denken – emotional, visuell und klanglich.“
— Pressemitteilung des Verleihs
Kontext: Warum das wichtig ist
Emerald Fennell ist für Arbeiten an intensiven, intellektuell aufgeladenen Dramen bekannt. Ihr Zugang zum Stoff ist keine Retro‑Restauration, sondern eine Interpretation, die den Schwerpunkt auf innere Konflikte und die zeitgenössischen Resonanzen des Klassikers legt. Für die Filmindustrie ist dies ein weiteres Beispiel dafür, wie vertraute Stoffe nicht allein über ihre Marke verkauft werden, sondern durch eine autorische Handschrift und mutige Sounddesign‑Lösungen.
Geschichte der Verfilmungen
- 1939 — Version mit Laurence Olivier;
- 1992 — Adaption mit Ralph Fiennes und Juliette Binoche;
- 2011 — britische Interpretation mit Tom Hardy und Abbie Cornish;
- außerdem wurde der Roman mehrfach fürs Fernsehen und in anderen Ländern verfilmt – jede Version bot einen eigenen Blick auf die komplexen Beziehungen der Figuren.
Was das für Zuschauer und die Industrie bedeutet
Erwartungsgemäß wird der Film Diskussionen bei Kritikern und Publikum auslösen: von denen, die Treue zum Original suchen, bis zu Befürwortern einer autorischen Neukonzeption. Für das ukrainische Publikum ist es eine weitere Gelegenheit zu sehen, wie Weltliteratur einen modernen emotionalen Code erlebt, und zugleich eine Chance, universelle Themen wie Beziehungen, Rache und sozialen Kontext zu diskutieren. Kommerziell hat der Release das Potenzial, zum Jahresbeginn 2026 eine auffällige Position einzunehmen, nicht zuletzt dank der Besetzung und der musikalischen Partitur.
Zusammenfassung: „Sturmhöhe“ in der Regie von Fennell ist weniger eine Neuerfindung des Kanons als der Versuch, das Thema für eine neue Generation neu zu starten. Jetzt bleibt abzuwarten, wie Kritiker und Publikum in den ersten Wochenenden nach der Premiere reagieren.