Was passiert ist
Russische Drohnen trafen in der Nacht den Wohnsektor von Дніпро: laut Angaben der ДСНС wurde ein 16‑stöckiges Gebäude teilweise zerstört, in zwei Wohnungen brachen Brände aus, die eine Gesamtfläche von etwa 200 m² erfassten.
"Die Russen haben Дніпро mit Drohnen angegriffen — es gibt Zerstörungen in einem Mehrfamilienhaus, Menschen wurden verletzt."
— Staatlicher Dienst für Notsituationen
Rettungsarbeiten und Verletzte
Den Rettungskräften gelang es, 16 Personen aus den oberen Stockwerken des Gebäudes zu evakuieren. Nach vorläufigen Angaben wurden 14 Personen verletzt. Unter ihnen ist ein 14‑jähriges Mädchen (keine Lebensgefahr), außerdem eine 64‑jährige Frau und ein 88‑jähriger Mann, die sich in einem Zustand mittlerer Schwere befinden, berichtete der Leiter der Regionalverwaltung Олександр Ганжа.
"An der Beseitigung der Folgen arbeiten mehr als 50 Rettungskräfte und 17 Fahrzeuge; es wurden Anlaufstellen für schnelle psychologische Hilfe und Wärme für die Bewohner eingerichtet."
— Олександр Ганжа, Leiter der Regionalverwaltung
Weiterer Kontext
Die ДСНС berichtete außerdem, dass in der Nacht zum 22. Januar die Regionen Одеська, Дніпропетровська und Чернігівська unter Beschuss geraten seien. Am Tag desselben Tages wurde auch по Кривому Рогу ein Raketenangriff verübt — auch dort gibt es Verletzte und Zerstörungen. Eine solche Synchronisation der Angriffe fügt sich in ein Muster, das Sicherheitsexperten beobachten: die Kombination aus Drohnen- und Raketenangriffen zielt darauf ab, Panik zu verbreiten und die Ressourcen der Rettungsdienste zu strecken.
Wie es weitergeht
Die örtlichen Dienste reagieren schnell: Menschenrettung und die Minimierung humanitärer Folgen haben Priorität. Gleichzeitig wirft dieser Angriff erneut die Frage nach der Stärkung der Luftverteidigung und der Unterstützung ziviler Infrastruktur auf. Die Antwort der Gemeinden und des Staates muss zweigleisig sein: schnelle medizinische und psychologische Hilfe für die Verletzten sowie systematische Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
Solange die Rettungskräfte die Folgen beseitigen, ist es wichtig, den offiziellen Mitteilungen der ДСНС und der lokalen Behörden zu folgen und keine ungeprüften Informationen zu verbreiten.