„Orjeshnik“ als Akt der Verzweiflung und energetischer Terror
Ein weiterer Versuch Moskaus, uns mit der superschnellen ballistischen Rakete „Orjeshnik“ einzuschüchtern, erwies sich eher als teurer PR-Schachzug denn als strategischer Vorteil. 50 Millionen Dollar für eine Rakete auszugeben, um gegen die Bodeninfrastruktur eines Gasspeichers zu zielen — das ist ein Eingeständnis eigener Machtlosigkeit. Die eigentliche Gefahr bleibt jedoch energiepolitisch. Durch massierte Angriffe auf die Heizwerke in den Bezirken droht die Hälfte Kiews zu erfrieren. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, hat die Bürger bereits aufgerufen, wenn möglich in Orte mit autarker Heizversorgung zu fahren, um irreparable Schäden an den Systemen zu vermeiden.
„Putin will keinen Frieden. Die Antwort Russlands auf diplomatische Bemühungen sind noch mehr Raketen und Zerstörung. Wir müssen der Ukraine helfen, dieses tödliche System zu durchbrechen.“
– Kaja Kallas, Vertreterin der EU für auswärtige Angelegenheiten
Geopolitisches Erdbeben: Maduro und Iran
Für den Kreml wurde die Woche zu einer wahren Katastrophe auf internationaler Ebene. Eine US-Spezialoperation in Venezuela, infolge derer Putins langjähriger Verbündeter Nicolás Maduro vor einem US-Gericht landete, entwickelte sich zur „Informationsbombe“. Hinzu kommt die prekäre Lage des Regimes der Ajatollahs im Iran, wo Proteste alle 31 Provinzen erfasst haben — und man sieht, wie Moskau seine letzten Partner auf der „Achse des Bösen“ verliert. Westliche Analysten sind überzeugt: Sollte das Regime in Teheran nicht halten, könnten die Lieferungen von Drohnen und Raketen für Angriffe auf die Ukraine für immer ausbleiben.
Frieden durch Stärke und die verschlossenen Türen von Paris
Vor dem Hintergrund globaler Turbulenzen drosselt die ukrainische Diplomatie nicht das Tempo. Der neue Leiter des Präsidialamtes, Kyrylo Budanov, hat bereits die Ergebnisse geheimer Verhandlungen in Paris angekündigt. Während Moskau hysterisch auf die Möglichkeit einer Stationierung britischer und französischer Truppen in der Ukraine reagiert, bereitet Kiew die endgültige Fassung eines Friedensplans vor, der auf realen Sicherheitsgarantien und nicht auf hohlen Versprechen basieren wird.
Die Gemeinschaft steht: Bilohorodka hält dem Druck stand
Trotz Unwetter und Beschuss zeigt unsere Gemeinde eiserne Standfestigkeit. Während Energiearbeiter unter Beschuss und bei Glätte Leitungen wiederherstellen, beseitigt man in Svyatopetrivske bereits die Folgen herabgefallener Drohnen-Trümmer. In allen Dörfern der Gemeinde sind Unbeugsamkeitszentren eingerichtet, und die gemeinsame Feier der Taufe des Herrn (Wasserweihe) hat einmal mehr bewiesen: Unsere Einheit lässt sich weder durch Frost noch durch Raketen zerschlagen.