Trump unterstützte parteiübergreifendes Sanktionspaket gegen Russland – was ändert sich für die Kriegsfinanzierung?

Senator Lindsey Graham sagte, der Präsident habe „grünes Licht“ gegeben, und eine Abstimmung im Senat könne bereits nächste Woche angesetzt werden. Wir analysieren, wie diese Sanktionen die Einnahmen des Kremls treffen und was das für die Ukraine bedeutet.

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Was passiert ist

Nach Angaben des republikanischen Senators Lindsey Graham hat Präsident Donald Trump ein parteiübergreifendes Sanktionsgesetz gegen Russland unterstützt. Graham hofft auf eine überzeugende parteiübergreifende Abstimmung, möglicherweise bereits in der nächsten Woche. Im Dezember wurde im Senat ein Gesetzentwurf eingereicht, der Sanktionen für den Kauf oder die Unterstützung des Imports von Öl und Ölprodukten aus Russland vorsieht.

„Nach einem heute sehr produktiven Treffen mit Präsident Trump zu einer Reihe von Themen hat er dem parteiübergreifenden Sanktionsgesetz gegen Russland grünes Licht gegeben, an dem ich monatelang mit Senator Blumenthal und vielen anderen gearbeitet habe.“

— Lindsey Graham, republikanischer Senator

Was die Initiative vorsieht

Kurz gesagt: Der Gesetzentwurf übt Druck nicht nur auf Russland selbst aus, sondern auch auf Länder oder Unternehmen, die dessen Öl kaufen. Nach Aussage Grahams gibt das Papier dem Präsidenten Instrumente für „sanktionsbewehrte“ Maßnahmen gegen Käufer von teurem oder billigem russischem Öl — namentlich nannte er China, Indien und Brasilien als Schlüsselmarkt. Die Mechanik des Entwurfs zielt darauf ab, die Einnahmen des Kremls aus Energieexporten zu begrenzen, die zur Finanzierung des Krieges verwendet werden.

Warum das für die Ukraine wichtig ist

Wenn die Sanktionen eingeführt werden und wirksam sind, können sie den Geldfluss kürzen, der die russische Kriegsmaschinerie versorgt. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat wiederholt die Notwendigkeit betont, den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu verstärken — die Logik ist einfach: weniger Einnahmen = weniger Mittel zur Fortsetzung der Aggression. Für die Ukraine bedeutet das eine Verstärkung des externen Drucks, der militärische und diplomatische Maßnahmen ergänzt.

Politische Dynamik und Risiken

Die Unterstützung durch den Präsidenten erhöht die Chancen auf ein zügiges Vorankommen des Gesetzentwurfs, beseitigt aber nicht die Schwierigkeiten. Erstens ist eine parteiübergreifende Zustimmung im Senat und im Repräsentantenhaus erforderlich; zweitens riskieren die USA, durch Sanktionen gegen Käufer von Energieträgern die Beziehungen zu großen Volkswirtschaften zu belasten und mit Umgehungen über Zwischenhändler konfrontiert zu werden. Dringend bleibt die Frage der Durchsetzung — ohne internationale Koordination wäre die Wirkung schwächer.

Was als Nächstes passiert

Wenn der Senat die Initiative in den kommenden Tagen unterstützt, ist der nächste Schritt eine Abstimmung im Repräsentantenhaus und die Unterzeichnung durch den Präsidenten. Für die Ukraine ist es wichtig, dass politische Erklärungen in klar umsetzbare Maßnahmen mit Kontrollmechanismen und internationaler Koordination überführt werden.

Kernaussage: Die Unterstützung durch den Präsidenten macht den Gesetzentwurf realistischer, aber ein wirklicher Schlag gegen die Finanzen des Kremls wird von der Einhaltung der Sanktionen und der Bereitschaft der Partner abhängen, gemeinsam mit den USA politische und wirtschaftliche Schritte zu unternehmen.

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Während der Feind versucht, ukrainische Städte einzufrieren und die Welt mit Raketen im Wert von Dutzenden Millionen Dollar einzuschüchtern, verändert sich das geopolitische Schachbrett rasant — und zwar zu Ungunsten des Kremls. Die Entführung des Diktators Maduro durch US-Spezialeinheiten und die Flammen der Proteste im Iran sind ein deutliches Signal: Die Ära straffreier Tyrannen neigt sich dem Ende zu, und die Ukraine steht im Zentrum dieser globalen Transformationen.

54 Minuten vor