Kurz: Was passiert ist
Der Bürgermeister Vitali Klitschko teilte in seinem Telegram-Kanal (die Information verbreitete auch UNN) mit, dass heute Nacht mit der Zuführung des Heizwassers zu 3.260 Häusern in Kiew begonnen wird, die aufgrund von Beschuss und Schäden an der Infrastruktur bereits zweimal — am 9. und am 20. Januar — ohne Heizung geblieben waren.
„Heute Nacht wird die Zuführung des Heizwassers zu den Häusern beginnen, die infolge von Beschuss und Schäden an der Infrastruktur zweimal — am 9. und am 20. Januar — ohne Heizung geblieben sind.“
— Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew
Warum das etwa zwei Tage dauern wird
Die Wiederzufuhr der Wärme ist eine stufenweise technische Operation. Die Leitungen und Hausanschlüsse müssen sicher mit dem Heizwasser befüllt, die Netze aufgeheizt, Druck und Dichtheit geprüft und mögliche Lecks behoben werden. Nach Einschätzung der kommunalen Dienste benötigt ein solcher Arbeitsumfang etwa 48 Stunden. Der Bürgermeister teilte außerdem mit, dass die Wasserversorgung für alle Verbraucher der Hauptstadt wiederhergestellt wurde.
Energiesituation und Organisation der Arbeiten
Die Militärverwaltung der Oblast Kiew (KOWA) betont, dass die Energiesituation weiterhin schwierig ist, Abschaltpläne gelten, und die Wiederherstellung daher unter begrenzten Ressourcen erfolgt. Kommunale Einsatzteams und Energieversorger arbeiten rund um die Uhr — es ist eine systematische, für die breite Öffentlichkeit kaum sichtbare Arbeit, die zu einer nachhaltigen Wiederherstellung der Heizung führen soll.
Wichtig für die Einwohner Kiews:
— Geschätzte Dauer der Wiederherstellung der Wärme in den Häusern, die zweimal ohne Heizung waren: etwa 48 Stunden nach Beginn der Zuführung des Heizwassers.
— Die Temperatur in den Wohnungen wird schrittweise ansteigen — das ist der normale Anfahrmodus des Systems.
— Keine gefährlichen improvisierten Heizgeräte verwenden und Lecks oder andere Störungen umgehend den Leitstellen melden.
Die Instandhaltung wichtiger Infrastruktur unter dem Druck von Angriffen zeigt, dass die Wiederherstellung des Komforts Teil der umfangreichen Arbeit von Staat und Stadt ist. Auch das Präsidialamt hatte Probleme mit der Heizung; die Mitarbeiter wurden gebeten, elektrische Heizgeräte nicht zu benutzen — das unterstreicht das Ausmaß der Schäden.
Die Wiederzufuhr der Wärme ist ein technischer Schritt zur Wiederherstellung der häuslichen Bedingungen. Anschließend sind Kontrollmessungen und eine qualitativ hochwertige Reparatur der Schäden wichtig. Nun sind die Einsatzteams und Energieversorger am Zug; die Kiewer sollten wachsam bleiben und die Ratschläge der Fachleute befolgen.