Was passiert ist
In Kiew bleiben knapp 3.000 Mehrfamilienhäuser aufgrund von Schäden an der Energieinfrastruktur infolge von Angriffen Russlands ohne Heizung. In der vergangenen Nacht wurde in 227 Häusern die Wärme wiederhergestellt, teilte der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, auf Telegram mit.
Bis heute Morgen sind etwas weniger als 3.000 hauptstädtische Mehrfamilienhäuser ohne Wärmeversorgung. In der vergangenen Nacht wurde die Wärme in 227 Häusern angeschlossen.
— Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew (Telegram)
Warum sich die Wiederherstellung verzögert
Das Problem liegt nicht nur in den physischen Schäden an Fernwärmenetzen und Umspannwerken bei den Angriffen am 9. und 20. Januar. Moderne Heizsysteme sind auf eine stabile Stromversorgung angewiesen, damit Pumpen, Kessel und Steuerungssysteme funktionieren. Notabschaltungen des Stroms erschweren sowohl Reparaturen als auch einen sicheren, schrittweisen Hochlauf der Netze.
Maßnahmen der Stadt und der Energieversorger
Städtische Versorgungsbetriebe und Energieunternehmen arbeiten rund um die Uhr, um Wärme und Strom wiederherzustellen. Nach Angaben von Ukrenergo trafen Notabschaltungen des Stroms einzelne Regionen (Quelle: Ukrenergo, 22.01.26, 08:19). Das schrittweise Zuschalten ist notwendig, um Risiken für Technik und Menschen zu minimieren — das führt zu einem allmählichen, aber zuverlässigeren Ergebnis.
Was das für die Kiewer bedeutet
Kurzfristig bedeutet das spürbaren Komfortverlust für diejenigen, die noch ohne Heizung sind. Mittelfristig hängt das Tempo der Wiederherstellung der Heizung von zwei Faktoren ab: dem Ausmaß der physischen Schäden und der Stabilität der Stromversorgung. Praktischer Rat: Folgen Sie den offiziellen Kanälen der Stadt, beachten Sie die Sicherheitsregeln beim Betrieb von Geräten und bereiten Sie sich auf eine gestaffelte Wiederaufnahme der Dienste vor.
Quellen: Telegram von Vitali Klitschko; UNN; Ukrenergo (22.01.26, 08:19).