„Mögliche vorübergehende Ausfälle": Russland zerstört Varus-Lager in Borispol

Ein Lagerterminal eines Logistikpartners des Netzwerks wurde durch einen russischen Raketeneinschlag beschädigt.

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Наслідки російського удару по складу у Борисполі, 20 серпня 2026 року (фото – ГУ ДСНС у Київській області)

Infolge eines russischen Angriffs in der Nacht des 20. August wurde ein Lager zerstört, in dem sich Teile der Warenlagerbestände der Handelskette Varus befanden. Das teilte die Pressestelle des Unternehmens mit.

„Infolge eines feindlichen Raketenschlags wurde ein Lagergebäude eines Logistikpartners der Handelskette Varus in Borispol getroffen", heißt es in der Mitteilung.

Die Handelskette bewertet gemeinsam mit dem Partnerunternehmen die Folgen und klärt die Umstände des Anschlags. Dadurch „sind in einzelnen Geschäften vorübergehende teilweise Lieferengpässe bei einigen Waren möglich", erklärte Varus.

Das Unternehmen versicherte: Es tut alles Mögliche, um eine unterbrechungsfreie Versorgung zu gewährleisten. Alle 117 Supermärkte der Handelskette sind offen und arbeiten im normalen Betrieb.

Nicht der erste Angriff der Saison

Die Lagerstätten, in denen Varus-Produkte lagerten, wurden zweimal im Mai getroffen. Danach begann der Einzelhandelsbetrieb, die Bestände zu verteilen – insbesondere verlagerte er einzelne Produktkategorien auf die direkte Lieferung unmittelbar in die Geschäfte, unter Umgehung von zentralen Lagern.

In derselben Nacht traf es auch das Lager der Handelskette „Fora" in Martosfivka bei Kiew, das erst eine Woche zuvor in Betrieb genommen worden war.

Die Wiederholung von Angriffen auf die Logistikinfrastruktur des Einzelhandels deutet auf gezielten Druck auf die Lieferketten hin, nicht auf Zufall. Wie schnell werden die Handelsketten ihre Lager diversifizieren können, damit der Verlust eines Objekts sich nicht auf die Regale in den Geschäften auswirkt?

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