Odesa — Rachiv: Ukrzaliznytsia startet täglichen Zug im Rahmen des Programms „3000 km durch die Ukraine“

Die tägliche Verbindung des Südens mit den Karpaten startet zwischen dem 3. und 4. Februar — was sich für Reisende, die lokale Wirtschaft und die Finanzen der Ukrzaliznytsia ändern wird.

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Neue Strecke und staatliches Programm — leichter in die Karpaten gelangen

Die Ukrzaliznytsia hat den Fernzug Nr. №26/25 Odesa — Rakhiv eingesetzt. Die Fahrt beginnt ab Odesa am 3. Februar, in Gegenrichtung ab Rakhiv am 4. Februar. Diese Entscheidung des Unternehmens fügt sich logisch in das Programm «3000 Kilometer durch die Ukraine» ein, das Bürgern bis zu 3000 kostenlose Bahnkilometer gewährt.

Was die Ukrzaliznytsia mitteilte

„Angesichts der konstant hohen Nachfrage nach Reisen vom Süden der Ukraine in die Karpatenregion setzt die Ukrzaliznytsia den neuen Fernzug Nr. №26/25 Odesa – Rakhiv ein.“

— Pressestelle der Ukrzaliznytsia

Fahrplan, Strecke und Service

Der Zug verkehrt täglich. Abfahrt aus Odesa um 18:38, Ankunft in Rakhiv um 13:20 am folgenden Tag. In Gegenrichtung: ab Rakhiv um 14:21, Ankunft in Odesa um 08:38. Die Strecke führt über Podilsk, Vapniarka, Zhmerinka, Khmelnytskyi, Ternopil, Lviv, Ivano-Frankivsk, Yaremche, Tatariv-Bukovel, Vorokhta, Yasinia und Kvasy.

Zum Zugbestand gehören Wagen der Kategorie Luxus, Abteilwagen (Kupe), Liegewagen (Platzkart) sowie Frauen- und Kinderabteile. Richtpreis für ein Ticket am 3. Februar: Platzkart mit Bettzeug — 311 грн, Abteil und Frauenabteil — 749 грн (ohne Berücksichtigung möglicher Ermäßigungen und des Programms „3000 km“).

Warum das wichtig ist: Verkehr, Tourismus, Finanzen

Erstens ist es eine zusätzliche Option für die Binnenmobilität: die Verbindung macht die Karpaten für Bewohner des Südens zugänglicher, besonders angesichts eingeschränkter Flugverbindungen und Risiken im Straßenverkehr. Zweitens bedeutet es für die lokale Wirtschaft einen zusätzlichen Zustrom von Touristen, der den Dienstleistungssektor in den Berggemeinden ankurbelt.

Gleichzeitig ist der Kontext zu beachten: in den letzten zwei Jahren arbeitet die Ukrzaliznytsia aufgrund des Rückgangs im Güterverkehr defizitär. Passagierstrecken, selbst wenn sie beliebt sind, gleichen die Verluste nicht immer aus, zeigen aber den Willen des Unternehmens, sich an veränderte Nachfragen anzupassen.

Wie geht es weiter?

Die Einführung der Strecke ist ein Signal für die Ausrichtung auf die Binnen-Nachfrage und die Unterstützung der Mobilität der Bürger. Die Wirksamkeit der Entscheidung hängt nun von zwei Faktoren ab: wie intensiv die Fahrgäste das Angebot nutzen und ob es eine umfassende Unterstützung der Ukrzaliznytsia durch den Staat bzw. Partner zur finanziellen Stabilisierung des Unternehmens geben wird. Ob sich dieser Zug von einer saisonalen Nachfrage zu einer dauerhaft regelmäßigen Verbindung entwickelt — das wird sich bereits in wenigen Monaten Betriebsdauer zeigen.

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