Verteidigungsministerium erklärt Verzögerung der Dezemberzahlungen: Ursache — Abschluss des Haushaltsjahres, Gelder auf dem Weg zu den Einheiten

Das Verteidigungsministerium versichert, dass der restliche Teil der Geldleistungen für Dezember im Januar ausgezahlt wird. Wir klären, warum es zu der Verzögerung kam, was das für die Soldaten bedeutet und welcher staatliche und internationale Kontext dahintersteht.

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Kurz

Das Verteidigungsministerium erklärte, dass die teilweise Auszahlung der Gehälter für Dezember 2025 mit den Besonderheiten des Abschlusses des Haushaltsjahres zusammenhing. Nach Angaben der Pressestelle wurde diese Entscheidung getroffen, um eine stabile Finanzierung zu gewährleisten, und sie verstoße nicht gegen das Gesetz. Alle Restzahlungen sollen im Januar 2026 ausgezahlt werden.

"Die teilweise Auszahlung der Geldleistungen für Dezember, die Ende Dezember 2025 erfolgte, war durch die Besonderheiten des Abschlusses des Haushaltsjahres bedingt. Diese Entscheidung wurde getroffen, um eine stabile Finanzierung sicherzustellen, und stellt keine Gesetzesverletzung dar"

— Pressestelle des Verteidigungsministeriums der Ukraine (laut dem Sozialversicherungsdezernat)

Grund — Mechanik des Haushaltszyklus

Das Ministerium verweist auf die Verfahren zum Haushaltsjahresabschluss. Am 6. Januar 2026 unterzeichnete der Verteidigungsminister die Anordnung Nr. 38/уд, die bestätigt: Geldleistungen sind bis zum 20. eines jeden Monats zu zahlen, und wenn Mittel später eingehen — innerhalb von drei Tagen nach deren Eingang. Das bedeutet, dass technische Fristen der Finanzierung und nicht die Absicht, bei den Soldaten zu sparen, der Hauptgrund für die vorübergehende Nichtzahlung waren.

"Stand 7. Januar wurde die erforderliche finanzielle Ressource bereits an die untergeordneten Haushaltsverwalter (Militäreinheiten) zur Durchführung der entsprechenden Abrechnungen weitergeleitet"

— Pressestelle des Verteidigungsministeriums der Ukraine

Was das für die Soldaten bedeutet

Offiziellen Angaben zufolge werden alle Restbeträge für Dezember im Januar ausgezahlt. Die Mindesthöhe der Geldversorgung in der Armee beträgt 20 000 грн — dieser Betrag wurde seit Februar 2023 nicht verändert, nachdem die Zulage von 30 000 грн für das Hinterlandpersonal aufgehoben wurde. Parallel dazu laufen politische und personelle Diskussionen über mögliche Erhöhungen der Grundgehälter: Zuvor hatten der Präsident und die Regierungsführung Zielvorgaben für neue Verträge im Bereich von 50–60 Tsd. грн erwähnt, und der Verteidigungsminister sprach von Prioritäten — neue Verträge neben der Suche nach Möglichkeiten zur Erhöhung.

Weiterer Kontext: Haushalt und externe Unterstützung

Die Frage der Auszahlungen ist nicht nur technisch, sondern auch politisch und international. Im Juli 2025 bat der Präsident die Partner in der EU um Hilfe bei der Finanzierung der Geldleistungen — eine Erinnerung daran, dass ein Teil der Stabilität der Zahlungen von rechtzeitiger internationaler Hilfe und dem Abschluss von Verträgen abhängt. Experten weisen darauf hin: Während Unterstützungsbekundungen wichtig sind, ist entscheidend, Versprechen in konkrete Tranchen und Verträge umzusetzen, die die Finanzflüsse stabilisieren.

Fazit — ohne Pathos, mit Forderung nach Effizienz

Die technische Erklärung des Verteidigungsministeriums liefert ein Verständnis für die Gründe der Verzögerung, nimmt aber die Frage der systemischen Stabilität der Armee-Finanzierung nicht weg. Wenn der staatliche Apparat und die Partner gewährleisten wollen, dass Soldaten ihre Geldleistungen pünktlich erhalten, müssen Erklärungen in Verträge und Mittel umgewandelt werden. Ob die kommenden Wochen ein Test für diese Fähigkeit sein werden, ist eine Frage, auf die nicht nur die Kämpfenden, sondern auch die Gesellschaft und die internationalen Partner warten werden.

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