Gemeinsame Kraft: wie Gemeinde und Energieversorger das „Jordansfest“ vorbereiteten
Die Vorbereitung auf die große Zeremonie begann bereits in den frühen Morgenstunden, als die meisten Bewohner noch aufwachten. Es war eine koordinierte Arbeit, bei der sich jeder für den Nächsten verantwortlich fühlte. Ab 5 Uhr morgens richteten die örtlichen Gemeindearbeiter ein kreuzförmiges Eisloch her und sorgten für Sicherheit und Ordnung am Veranstaltungsort.
Eine besondere Rolle spielte die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Sektor — die Fachleute von „Energoatom“ bauten zügig Zelte am Ufer auf und stellten Generatoren auf. Dank dieser Fürsorge konnten sich die Bewohner aufwärmen und auch an einem frostigen Tag Komfort erleben, was ein weiteres Zeichen dafür ist: Wenn wir gemeinsam handeln, fürchtet uns keine Kälte.
„Wir bitten den Herrn, unsere Ukraine vom Eindringling mit diesem heiligen Wasser zu reinigen, das er durch seine göttliche Gegenwart geweiht hat. Damit alle Unreinheiten aus unserem Land gewaschen werden und uns der lang ersehnte Frieden geschenkt wird.“
– Vater Wolodymyr, Geistlicher der Pfarrei zu Ehren des Heiligen Erzengels Michael
„Das beste Jahr“: Emotionen, die wärmen
Für viele Bewohner war das diesjährige Eintauchen ein Zeichen. Trotz der niedrigen Temperaturen war die Atmosphäre am Ufer von Ergriffenheit geprägt. Die Menschen betonten, dass gerade echter Schnee und Frost dem Fest eine besondere Energie verliehen, die in den vergangenen Jahren gefehlt hatte.
Westliche Analysten betonen oft, dass gerade solche Momente nationaler Einheit die Grundlage der ukrainischen Widerstandsfähigkeit sind. In Shevchenkove war das in jedem Detail zu erkennen: von den ersten Mutigen, die in das eiskalte Wasser stiegen, bis zu den herzlichen Grüßen an die Kameraden an der Front.
Kontext: Warum das wichtig ist
Das Fest der Wasserweihe in der Gemeinde Bilohorodska hat längst die Grenzen eines rein religiösen Rituals überschritten. Es ist ein Akt kulturellen und geistlichen Widerstands. Im Netz wird bereits die hohe Organisation und der Zusammenhalt der Gemeinde hervorgehoben. Nach dem traditionellen Bad wartete auf alle eine Stärkung mit heißem Brei, wodurch die berichtende Veranstaltung zu einem echten Familientreffen der großen Gemeinschaft wurde.
Wir erinnern uns: Unsere Stärke liegt in den Menschen. Und solange wir gemeinsam beten, einander helfen und die Armee unterstützen können, bleibt die Ukraine unbesiegbar.