Kiew verstärkt Brigaden zur Wiederherstellung von Strom und Wärme — mehr als 255 sind bereits im Einsatz, sie werden wegen Heizmangels aufgestockt

Systematische Arbeit, die nicht immer in den Schlagzeilen auffällt, aber in den Wohnungen spürbar ist: Durch Beschädigungen an den Netzen bleiben in der Hauptstadt mehr als 1.100 Gebäude ohne Heizung. Stadt und Staat erhöhen die Zahl der Notfallbrigaden und erhalten internationale Hilfe, um die Versorgung schneller wiederherzustellen.

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In Kiew arbeiten an der Wiederherstellung von Strom und Wärme mehr als 255 Brigaden. Auf Beschluss des Stabs wird ihre Zahl erhöht — ein Schritt, der darauf abzielt, die Dauer der Abschaltungen zu verkürzen und die Risiken für die Bevölkerung und die kritische Infrastruktur zu verringern.

„Wir haben eine Sitzung des Stabs zur Beseitigung der Folgen von Notfällen abgehalten. Die Verantwortlichen berichteten über die Zeitpläne zur Wiederherstellung von Energieanlagen und Heizkraftwerken. Wir kontrollieren den Prozess in allen Phasen.“

— Denys Shmyhal, Energieminister

Prioritäten der Arbeit

Besondere Aufmerksamkeit gilt Wohngebäuden mit beschädigten hausinternen Leitungen — das sind die kompliziertesten Fälle, die Zeit und zusätzliche Ressourcen erfordern. Derzeit bleiben in der Stadt über 1.100 Wohngebäude ohne Heizung, weshalb die Geschwindigkeit der Einsätze direkt den Komfort und die Sicherheit tausender Familien beeinflusst.

„Besondere Aufmerksamkeit gilt den am stärksten betroffenen Gebäuden mit Schäden an den hausinternen Leitungen. Bei Bedarf ziehen wir zusätzliches Personal hinzu. Wir sind allen dankbar, die Tag und Nacht die beschädigten Netze wiederherstellen.“

— Denys Shmyhal, Energieminister

Motivation des Personals und internationale Hilfe

Um die Arbeit der Notfall-Wiederherstellungsbrigaden zu fördern, wurde in der App Diia die Annahme von Anträgen auf Zahlungen gestartet: jeweils 20.000 UAH pro Mitarbeiter für Januar, Februar und März — eine direkte materielle Unterstützung für jene, die die Folgen der russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur beseitigen.

Heute sind mehr als 173 Tonnen Energieausrüstung ins Land eingetroffen; morgen werden in Kiew 22 leistungsstarke Generatoren von den 48 erwartet, die Litauen übergeben hat. Es gibt außerdem Lieferungen von der japanischen JICA, und die Regierung hatte über ein Hilfspaket aus Schweden in Höhe von rund 100 Mio. US-Dollar berichtet.

„Allein heute wurden den Unternehmen mehr als 173 Tonnen Energieausrüstung übergeben. Bereits morgen erwarten wir in Kiew 22 leistungsstarke Generatoren von den 48, die Litauen kürzlich übergeben hat. Es gibt auch Lieferungen von der japanischen JICA.“

— Denys Shmyhal, Energieminister

Kommunikationsinfrastruktur und nächste Schritte

Parallel dazu wird an der Stärkung der Resilienz des Mobilfunks gearbeitet: die Behörden mobilisieren zusätzliche Kapazitäten, damit die Menschen während der Abschaltungen in Verbindung bleiben und Notfallinformationen erhalten können.

„Ich habe auf die Wichtigkeit der Beschleunigung dieser Arbeiten hingewiesen. Die Menschen müssen während der Abschaltungen mit Kommunikation versorgt sein.“

— Denys Shmyhal, Energieminister

Was das bedeutet

Die Aufstockung der Brigaden und der Eingang von Ausrüstung beschleunigen die Wiederherstellung der Dienstleistungen, reduzieren Risiken für schutzbedürftige Gruppen und tragen zur wirtschaftlichen Stabilität bei. Es ist auch ein Signal internationaler Unterstützung: die Hilfe aus Litauen, Japan und Schweden stärkt die operativen Kapazitäten der Ukraine.

Gleichzeitig hängt das Ergebnis von Logistik, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und der Sicherheit der Einsatzgebiete ab. Ob die neuen Ressourcen ausreichen, um allen Bewohnern vollständig Wärme zurückzubringen, hängt von den Lieferzeiten der Ausrüstung und der Verstärkung der Brigaden vor Ort ab.

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