Mobilisierung der Ressourcen
Laut der Kiewer Stadtverwaltung (KMDA) sind im Kampf gegen Glatteis in Kiew mehr als 360 Fahrzeuge und rund 3 000 kommunale Beschäftigte im Einsatz. Dies berichtet UNN unter Berufung auf die KMDA.
Auf den Hauptverkehrsstraßen, Brücken, Abfahrten und Steigungen sind 276 Spezialfahrzeuge von Kyivavtodor im Einsatz. Die Wohnhofbereiche werden von mehr als 2 000 Mitarbeitenden der kommunalen Verwaltungsgesellschaften und etwa 50 Fahrzeugen betreut. In Parks und Grünanlagen sind 39 Fahrzeuge und 725 Mitarbeitende von Kyivzelenbud im Einsatz.
Die Wohnhofbereiche werden von über 2 000 Mitarbeitenden der kommunalen Verwaltungsgesellschaften und etwa 50 Fahrzeugen geräumt und behandelt. In Parks und Grünanlagen sind 39 Fahrzeuge und 725 Mitarbeitende von Kyivzelenbud im Einsatz
— KMDA
Manuelle Räumungsarbeiten führen 459 Mitarbeitende in 69 Teams durch; sie bearbeiten Haltestellen, schmale Gehwege, Treppen, Schutzinseln und Fußgängerüberwege.
Warum das Glatteis zurückkehrt
Die KMDA erklärt: Niederschlagszyklen und Temperaturschwankungen führen dazu, dass sich Glatteis trotz fortlaufender Behandlung der Flächen erneut bilden kann. Physisch ist es unmöglich, gleichzeitig auf allen Abschnitten einer großen Stadt das Eis zu beseitigen – die Ressourcen werden nach Prioritäten verteilt, vorrangig werden Magistralen, Brücken und ÖPNV-Routen bearbeitet.
Glatteis, verursacht durch Niederschläge und Temperaturschwankungen, kann sich trotz ununterbrochener Arbeit der städtischen Dienste im Tagesverlauf wiederholt bilden. Die städtischen Dienste führen ständig Räumungs- und Anti-Glatteis-Maßnahmen durch, doch ist es physisch unmöglich, das Glatteis gleichzeitig in allen Bereichen der Stadt vollständig zu beseitigen
— KMDA
Auswirkungen für die Kiewer
Aufgrund der sich verschlechternden Wetterbedingungen hat sich bereits ein Verkehrsunfall mit Beteiligung von 13 Fahrzeugen ereignet, wodurch der Verkehr in Richtung Wischhorod beeinträchtigt ist. Für Fahrer und Fußgänger bedeutet dies ein erhöhtes Risiko, mögliche Verzögerungen des öffentlichen Verkehrs und eine eingeschränkte Durchlässigkeit auf mehreren Straßen.
Prognose und praktische Hinweise
Meteorologen sagen für den 8. Januar nassen Schnee, Regen und Glatteis voraus (gelbe Gefahrenstufe). In der Nacht zum 9. Januar wird starker Schneefall mit Schneeverwehungen erwartet, was das Risiko einer erneuten Eisbildung auf den Straßen erhöht. Es wird empfohlen, für Fahrten mehr Zeit einzuplanen, wenn möglich den öffentlichen Verkehr zu nutzen, sich der rutschigen Oberflächen entsprechend zu kleiden und kritische Abschnitte über die kommunalen Dienste zu melden.
Dies ist keine einmalige Aktion, sondern die tägliche Koordination von Tausenden von Menschen und Technik – das städtische System arbeitet, um Mobilität und Sicherheit zu erhalten. Die nächsten Schritte hängen vom Wetter ab: von den Reaktionen der Meteorologen bis zur Verteilung der Technik nach Prioritäten, doch auf jeder Stufe sind sowohl die Verantwortung der Fahrer als auch die Meldung problematischer Stellen durch die Anwohner wichtig.