Im Süden hat sich der Drohneneinsatz nahezu verdoppelt – was bedeutet das für die Logistik an der Front?

Der Sprecher der südlichen Verteidigungskräfte, Vladyslav Voloshyn, berichtete von einem Sprung beim Einsatz von Loitering-Drohnen von etwa 300 auf 550 pro Tag sowie von einem Tagesrekord von 156 Lenkbomben. Warum das für die Sicherheit von Lieferketten wichtig ist und wie darauf zu reagieren ist — kurz und sachlich.

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Російський військовий із дроном (Фото: ресурс окупантів)

Was passiert ist

Der Sprecher der Verteidigungskräfte des Südens Владислав Волошин sagte gegenüber LIGA.net, dass die Besatzer den Einsatz von Drohnen im südlichen Sektor deutlich erhöht hätten, insbesondere loitering-Munition der Typen «Молнія-2» und «Ланцет». Seiner Aussage zufolge ist die tägliche Anzahl eingesetzter Drohnen von etwa 300 auf rund 550 gestiegen.

„Täglich steigt die Anzahl der insgesamt eingesetzten Drohnen, und insbesondere der loitering-Munition des Typs „Молнія-2“ und „Ланцет“. Schon jetzt verzeichnen wir 550. Wenn vor zwei bis drei Wochen noch von etwa 300 die Rede war, sind es jetzt bereits 550“

— Владислав Волошин, Sprecher der Verteidigungskräfte des Südens

Warum das wichtig ist

Die Zunahme der loitering-Munition bedeutet nicht nur mehr Angriffe, sondern auch eine Änderung der Taktik des Feindes. Laut Woloshyn ist das Ziel, die kill zone zu vergrößern, die Reichweite der Wirkung zu erhöhen und Angriffe auf die Logistikwege unserer Kräfte zu führen. Parallel wird eine Verstärkung der Luftangriffe festgestellt: an einem Tag — rekordverdächtige 156 eingesetzte gelenkte Luftbomben (KAB), was die Verlegung und die Nachschubversorgung der Kräfte erschwert.

Was das für die Verteidigung bedeutet

Erstens versucht der Feind, die Initiative durch zermürbende Schläge auf Nachschubrouten zu übernehmen — das ist ein Schlag nicht nur gegen die Technik, sondern gegen die Möglichkeit, operativ zu manövrieren. Zweitens erhöht eine solche Kombination aus loitering-Drohnen und massiven Luftangriffen den Bedarf an einer umfassenden Antwort: elektronischer Gegenwirkung, verstärkter Flugabwehr an Schlüsselknoten der Logistik, Verteilung der Depots und Änderung der Nachschubrouten.

Analysten und Militärexperten betonen: Es geht nicht nur um die Anzahl der Angriffe, sondern um das Bestreben, stabile Wirkungszonen zu schaffen — und uns zu zwingen, Ressourcen für den Schutz statt für den Angriff aufzuwenden.

Kontext

Zuvor hat LIGA.net bereits untersucht, wie robotisierte kill zones funktionieren und was sie kosten. In Berichten vom 17.–20. März wurde ebenfalls eine Zunahme der Intensität der Offensivhandlungen des Feindes festgestellt, und am 19. März bemerkte Woloshyn, dass Russland nicht plane, die Aktivität im südlichen Frontabschnitt zu reduzieren, und seine Verluste ausgleiche.

Fazit

Die verstärkte Verwendung von «Ланцет» und «Молнія-2» sowie rekordverdächtige tägliche KAB sind ein Signal: Der Feind versucht, unsere operativen Möglichkeiten zu minimieren, indem er die Logistik angreift. Schutz bedeutet nicht nur Flugabwehr, sondern auch die Anpassung der Versorgungsketten, den Ausbau elektronischer Gegenmaßnahmen und taktische Änderungen. Nun sind unsere Partner und die Entscheidungen gefragt, die diese Aussagen in konkrete Schutzmaßnahmen und eine Verstärkung der Verteidigung verwandeln.

Weltnachrichten

Politik

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