Ein großes Spiel — große Verantwortung
Das Ukrainische Olympische Komitee hat die Delegation für die XXV Olympischen Winterspiele, die vom 6. bis 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden, offiziell bestätigt. Nach Angaben von UNN und der Website des NOK besteht das Team aus 46 Athletinnen und Athleten, die in 11 Sportarten antreten werden. Das sind mehr als nur Zahlen: jede Qualifikation ist ein Zeichen für die Stabilität der Vorbereitung und die Verbindung der Ukraine zum Weltsport.
Wen sie entsenden
- Biathlon — 10 Personen
- Alpiner Skisport — 2
- Nordische Kombination — 2
- Langlauf — 6
- Rodeln — 10
- Skeleton — 1
- Snowboard — 1
- Skispringen — 2
- Freestyle — 9
- Eiskunstlauf — 1
- Shorttrack — 2
Was das für die Ukraine bedeutet
Die Teilnahme in 11 Disziplinen bestätigt, dass der ukrainische Sport auch in schwierigen Zeiten Breite und Kompetenz bewahrt. Für die Gesellschaft ist das eine Quelle moralischer Unterstützung; für die Diplomatie ein Mittel, an unsere Präsenz auf der internationalen Bühne zu erinnern; für Verbände und Sponsoren ein Indikator für Vertrauen und Investitionen in die Athletenvorbereitung.
Der Kontext ist auch global wichtig: Laut IOC wird die russische Delegation an diesen Spielen nicht teilnehmen, was die Kräfteverhältnisse verändert und die symbolische Bedeutung der ukrainischen Vertretung verstärkt.
„Zur Delegation gehören Athletinnen und Athleten, Trainer, Fachkräfte der medizinischen und technischen Betreuung sowie Vertreter des Stabes der Nationalmannschaft.“
— NOK der Ukraine (Pressestelle)
Die nächste Phase besteht nicht nur darin, an den Start zu kommen, sondern auch ein wettbewerbsfähiges Ergebnis zu zeigen: die Arbeit der Trainer, Logistik, medizinische Betreuung und Unterstützung aus dem Hintergrund müssen die Qualifikationen in tatsächliche Auftritte verwandeln. Die Unterstützung des Landes und eine stabile Vorbereitung können diese Delegation noch bedeutender machen als nur eine Zahl im Protokoll.
Nun die Frage an Partner und Fans: Können wir den Athletinnen und Athleten die Bedingungen bieten, die diese Präsenz in konkrete Erfolge verwandeln?