Was bekannt ist
Die Volkskünstlerin der Ukraine Лілія Сандулеса gab bekannt, dass sie ihre fünfte offizielle Ehe geschlossen hat. Wie УНН berichtet, erzählte sie dies in einem Interview mit Ростиславом Калацинським für dessen YouTube‑Kanal. Die Künstlerin ist 67 Jahre alt und, nach ihren Angaben, bereits seit drei Jahren verheiratet.
"Ich bin seit drei Jahren verheiratet. Wir haben uns schon lange am Telefon, in Messengern, auf YouTube kennengelernt. Er hörte meine Lieder, wir haben gesprochen. Zuerst sehr selten, dann haben wir uns getroffen, und so ist es gekommen. Außer meiner Familie, Verwandten und Freunden habe ich es niemandem erzählt"
— Лілія Сандулеса, Volkskünstlerin der Ukraine
Details und Kontext
Sandulesa berichtete, dass das Kennenlernen online während des Krieges stattfand — über Messenger und YouTube, wo ihr zukünftiger Ehemann ihre Lieder hörte. Sie nennt weder den Namen noch den Ort der Eheschließung und gibt nur an, dass der Mann etwas älter ist als sie und dass sie sich in seiner Nähe als echte Frau fühlt.
"Im Herbst meines Lebens, als wir uns fanden, bin ich dem lieben Gott sehr dankbar. Er ist ein wenig älter als ich. Ich hätte nie gedacht, dass mir der liebe Gott nach so vielen Jahren einen Menschen schenken würde, der meiner Seele so nah ist"
— Лілія Сандулеса, Volkskünstlerin der Ukraine
Warum das wichtig ist
Diese Geschichte ist mehr als eine persönliche Nachricht. Für eine öffentliche Person, deren Karriere mit der nationalen Kultur verbunden ist, spiegeln solche Entscheidungen ein größeres Phänomen wider: wie Menschen, die den gesellschaftlichen Diskurs mitgestalten, Privatsphäre wahren und inmitten von Krieg und Unsicherheit Halt finden. Mediale Erwähnungen früherer Beziehungen der Künstlerin (insbesondere ihre Verbindungen zu Іво Бобул in den 1990er Jahren, über die die Medien berichteten) zeigen, dass das öffentliche Interesse am Leben kreativer Menschen anhält, heute aber mit einem Anspruch auf Respekt vor dem persönlichen Raum koexistiert.
Es ist auch eine Erinnerung: Selbst in Zeiten der Bewährung stehen Kultur und zwischenmenschliche Beziehungen nicht still. Wie weit die Medien solche Geschichten untersuchen sollten, bleibt eine Frage des Gleichgewichts zwischen öffentlichem Interesse und dem Recht auf Privatsphäre öffentlicher Personen.
Quelle: Interview von Лілія Сандулеса mit Ростиславом Калацинським (YouTube), Meldung der Agentur УНН.