Speicherknappheit könnte die Preise für Gadgets in die Höhe treiben – warnt Samsung

Auf der CES 2026 warnte Samsung vor Druck in den Lieferketten für Speicher: Analysten prognostizieren, dass Module um bis zu 50 % teurer werden. Wir erläutern, warum das für Käufer und für staatliche Beschaffungen in der Ukraine bedeutsam ist.

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Was auf der CES geschah und warum das wichtig ist

Auf der CES 2026 teilte Samsung mit, dass die globale Knappheit an Speicherchips die Preise für Elektronik steigen lassen könnte — und zwar nicht nur für eigene Produkte. Als Erste berichtete Bloomberg, unter Berufung auf Aussagen von Marktteilnehmern.

„Selbst Samsung, der weltweit größte Hersteller von Speicherchips, gibt zu, dass es schwierig geworden ist, die Preise stabil zu halten“

— Bloomberg

Wer bereits reagiert: Lagerbestände und Risiken für den Markt

Einige Hersteller, darunter Xiaomi, Dell und Lenovo, haben begonnen, Speicher auf Vorrat zu kaufen. Laut Counterpoint Research könnten die Preise für Speichermodule in der ersten Hälfte 2026 um bis zu 50 % steigen — eine Kombination aus begrenztem Angebot und starkem Nachfrageschub, teilweise ausgelöst durch den KI‑Boom, erzeugt diesen Preisdruck.

„Die Preise für Speichermodule könnten in der ersten Hälfte 2026 um bis zu 50 % steigen“

— Counterpoint Research

Warum das für Sie und für die Ukraine wichtig ist

Wie Verbraucher das spüren werden: teurere Smartphones, Laptops und Haushaltsgeräte bedeuten, dass die Erneuerung von Gadgets teurer wird. Für staatliche und gewerbliche Beschaffungen — insbesondere in IT‑ und Verteidigungsbereichen — bedeutet das zusätzlichen Druck auf Budgets und Lieferpläne.

Die Ukraine modernisiert aktiv ihre digitale Infrastruktur und beschafft Geräte für Armee und Verwaltungen. Ein Anstieg der Speicherpreise könnte diese Prozesse verlangsamen oder dazu zwingen, nach alternativen Lösungen zu suchen (Verhandlungen über Lokalisierung, langfristige Verträge, Priorisierung kritischer Beschaffungen).

Was als Nächstes: Szenarien und Empfehlungen

Samsung prognostiziert, dass der Markt 2026 lebhafter sein wird als im Vorjahr und das Interesse an KI‑basierten Funktionen Upgrades ankurbeln wird. Gleichzeitig könnte ein kurzfristiger Speicherengpass Hersteller dazu zwingen, die Preise zu erhöhen oder Bestände anzuhäufen.

Was jetzt zu tun ist: aufgeschobene oder prioritäre Anschaffungen prüfen, Angebote vergleichen, das Budget unter Berücksichtigung möglicher Preissteigerungen planen und offizielle Ausschreibungen sowie Branchenankündigungen beobachten.

Details zu den Produkten, die Samsung zeigte

Auf der CES zeigte Samsung zudem ein faltenfreies OLED‑Display, das im Galaxy Fold 8 zum Einsatz kommen könnte, sowie eine 200‑MP‑Kamera, die möglicherweise im OnePlus 16 und Oppo Find N6 verwendet wird — ein Hinweis darauf, dass Hersteller trotz schwierigerer Marktbedingungen weiterhin in Innovationen investieren.

Fazit: Die Warnung von Samsung ist nicht nur ein Branchenkommentar, sondern ein Indikator für Risiken bei den Gerätepreisen und bei Modernisierungsplänen. Nun sind Hersteller, Käufer und Regierungen am Zug: Werden sich diese Signale in konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung der Lieferketten übersetzen?

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50 Minuten vor