146 neue Positionen in der Liste "Made in Ukraine": Wer erhielt Zugang zur Staatskompensation

Das Ministerium für Wirtschaft hat 2026 erstmals die Liste der Industrietechnik mit 15% staatlicher Subvention erweitert – jetzt umfasst sie 1354 Positionen von 50 Herstellern. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein realer Mechanismus zur Verbilligung von Ausrüstungen für Unternehmen und kommunale Einrichtungen, für den 475 Millionen Hrywnja bereitgestellt wurden.

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Фото: Кредмаш

Das Wirtschaftsministerium hat 2026 erstmals die Liste der Industrietechnik und Ausrüstung im Rahmen des Programms „Made in Ukraine" aktualisiert: Es wurden 146 neue Positionen von 13 Herstellern hinzugefügt. Die Liste umfasst nun insgesamt 1354 Positionen von 50 ukrainischen Unternehmen.

Was wurde hinzugefügt und von wo

Den größten Beitrag leisteten Unternehmen aus Regionen, die nicht mit Industriezentren assoziiert werden. Das Gebiet Tscherkassy fügte 117 Positionen durch die PrAO „Umanskij Zavod Megommer" hinzu – einen Hersteller von Elektromessinstrumenten. Das Gebiet Kirowohrad – 44 Positionen vom Aleksandrower Werk für Förder- und Transportgeräte. Weitere 38 Positionen stammen vom Kiewer Unternehmen „Ukrliftserwis", 34 von PP „ELTIZ" aus Saporischschja und 27 vom „ALTEP.KOM" aus Tschernihiw.

Das Spektrum der Technik in der Liste umfasst Rad-, Bau-, Kommunal- und Spezialfahrzeuge, Aufzüge, Energieausrüstung, CNC-Maschinen, Pumpenanlagen und Komponenten für unbemannte Systeme.

So funktioniert es in der Praxis

Der Käufer – ein Unternehmen oder eine kommunale Einrichtung – kauft Technik aus der Liste, reicht einen Antrag über eine bevollmächtigte Bank ein und erhält 15% des Wertes ohne MwSt. zurück. Der Staat erstattet das Geld nach dem Kauf, das heißt, der Käufer zahlt zunächst den vollen Preis.

„Die erste Erweiterung der Liste im Jahr 2026 – das sind sofort 146 neue Positionen. Für Käufer bedeutet das mehr Positionen, die mit einer Entschädigung von 15% des Wertes erworben werden können, und für Hersteller – zusätzliche Nachfrage nach Produkten".

Vizeminister für Wirtschaft Vitaly Kindratov

Gelder vorhanden, aber begrenzt

Für das Kompensationsprogramm für Industrietechnik hat der Staat 2026 475 Millionen Hrywnja bereitgestellt – dies ist eine festgelegte Grenze. Das Prinzip „wer zuerst kommt" bedeutet: Wenn die Mittel aufgebraucht sind, werden neue Anträge bis zum nächsten Haushaltszyklus nicht angenommen. Zum Vergleich: Ein ähnliches Programm für Landmaschinen erhielt 1,8 Milliarden Hrywnja, fast viermal mehr.

Der Kontext wird durch das Ausmaß verdeutlicht: 2025 wurde das Programm sechsmal erweitert – dies deutet auf einen systematischen und nicht auf einen einmaligen Ansatz hin. Allerdings gibt es weiterhin keinen Mechanismus zur öffentlichen Verfolgung des verbleibenden Limits in Echtzeit: Unternehmen erfahren nur von der Bank, wenn die Mittel aufgebraucht sind.

  • Wer kann einen Antrag stellen: Unternehmen und kommunale Einrichtungen
  • Antragskanal: ausschließlich über bevollmächtigte Banken
  • Kompensationshöhe: 15% des Wertes ohne MwSt.
  • Programmbugget für 2026: 475 Millionen Hrywnja

Das Programm stimuliert die Nachfrage nach heimischer Ausrüstung ohne direkte Subventionen für Hersteller – eine Logik, die auch in der EU zur Unterstützung lokaler Industrien angewandt wird. Die Effektivität hängt jedoch von einem Indikator ab, der bislang nicht öffentlich gemacht wird: Welcher Teil des Limits seit Eröffnung der Anträge im Februar 2026 bereits ausgeschöpft wurde.

Wenn die 475 Millionen Hrywnja bis Ende des ersten Halbjahrs aufgebraucht sind – wird die Frage einer Erhöhung des Limits ein Test dafür sein, ob das Programm wirklich eine Priorität für die Regierung ist oder ob es nur eine deklarative Unterstützung der Industrie während des Krieges bleibt.

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