Nach nächtlichem Beschuss: Geschlossene Stationen der „roten“ U-Bahn-Linie in Kiew und wie sich der Fahrbetrieb verändert hat

Aufgrund einer Beschädigung der Absperrung und von Stromknappheit fährt die U-Bahn nach geändertem Fahrplan. Wir erklären, welche Stationen geschlossen sind, wie die Züge verkehren und was das für die täglichen Fahrten bedeutet.

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Kurz

Nach dem massiven Beschuss der Hauptstadt in der Nacht zum 24. Januar hat die Kiewer Stadtverwaltung vorübergehende Änderungen im U-Bahn-Betrieb gemeldet. Aufgrund von Schäden an der Infrastruktur und Strommangel ist ein Teil der Stationen der 'roten' Linie geschlossen — Fahrgäste sollten ihre Routen an den aktualisierten Fahrplänen ausrichten.

„Wegen des Stromdefizits nach dem massiven Beschuss Kiews in der Nacht zum 24. Januar wurden vorübergehende Änderungen im Zugverkehr auf der 'roten' U-Bahn-Linie eingeführt.“

— Kiewer Stadtverwaltung

Wie die Züge derzeit verkehren

Die Züge auf der "roten" Linie verkehren im Modus verkürzter Strecken:

  • zwischen den Stationen Академмістечко und Арсенальна — Intervall 7–9 Minuten;
  • Verbindung ДарницяЛівобережнаАрсенальна — Intervall etwa 12 Minuten.

Für den Durchgang geschlossene Stationen: Лісова, Чернігівська, Гідропарк, Дніпро.

„Der Zugverkehr wird von der Leitstelle manuell gesteuert.“

— Kiewer Stadtverwaltung

Grund für die Änderungen

Offiziell liegt der Grund in Beschädigungen an der Umzäunung der Metro infolge des nächtlichen Beschusses und dem damit verbundenen Strommangel. Die Zahl der Züge auf der Linie wird nun entsprechend den verfügbaren Kapazitäten im Energiesystem des Betreibers festgelegt: Ohne stabile Energieversorgung ist ein regulärer Fahrplan nicht möglich.

Nachbarlinien und oberirdischer Verkehr

Die "grüne" Linie fährt ebenfalls mit Änderungen: Züge verkehren zwischen СирецьВидубичі und ОсокоркиЧервоний хутір. Frühere Unterbrechungen in der Energieversorgung nach dem Beschuss am 9. Januar haben bereits gezeigt, dass die Umstellung auf veränderte Routen und die Verstärkung des oberirdischen Verkehrs eine standardmäßige städtische Reaktion ist.

Tram- und Trolleybusverkehr werden teilweise durch Busse ergänzt; dies soll die Einschränkungen im elektrischen Verkehr ausgleichen, erhöht jedoch die Belastung der oberirdischen Routen und die Fahrzeiten.

Was das für die Kiewer bedeutet

Kurz: mehr Zeit unterwegs und die Notwendigkeit, alternative Routen zu planen. Wir empfehlen:

  • Aktualisierungen der KMDA und der Seiten der Metro vor der Fahrt prüfen;
  • zusätzliche Zeit für Umstiege einplanen, besonders auf den parallel verkehrenden Linien;
  • offizielle Kanäle für Informationen zur Wiederaufnahme des Betriebs nutzen.

Kontext und Folgen

Das ist nicht nur ein operatives Verkehrsproblem — es erinnert daran, dass energetische Stabilität und der Schutz kritischer Infrastruktur direkten Einfluss auf den Alltag der Stadt haben. Nun liegt es an der Wiederherstellung der Infrastruktur und der Stabilisierung der Energieversorgung — davon hängt die Rückkehr zum normalen Fahrplan ab.

Expertenkreise und die städtischen Einsatzdienste werden die Lage weiter beobachten; wichtig ist, dass die Lageberichte in konkrete Maßnahmen zur Wiederherstellung und zum Schutz des Verkehrs umgesetzt werden.

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