Bilohorodka — Paris: Memorandum mit französischer Stadt auf dem von Selenskyj geleiteten Gipfel unterzeichnet

Der Weg nach Europa beginnt in den Gemeinden. Auf dem IV. Internationalen Gipfel der Städte und Regionen in Kyjiw hat die Gemeinde Bilohorodka offiziell ein Partnerschaftsmemorandum mit der französischen Stadt Bures-sur-Yvette — einem Vorort von Paris in der Region Île-de-France — unterzeichnet. Die Veranstaltung fand unter dem Vorsitz des Präsidenten der Ukraine statt.

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Vom Treffen bis zur Unterzeichnung — in nur zwei Tagen

Vorgestern besuchte die französische Delegation unter Leitung von Bürgermeister Jean-François Vigier Bilohorodka. Und schon heute steht die offizielle Partnerschaft. Dieses Tempo ist an sich schon ein Signal: Europa fühlt nicht nur mit, Europa handelt.

Was das Memorandum vorsieht

Der erste und bereits konkrete Schwerpunkt ist die Erholung von Kindern. In diesem Jahr werden Kinder aus der Gemeinde Bilohorodka zur Erholung und mentalen Regeneration in die Region Île-de-France reisen können. Der zweite Schwerpunkt ist die Unterstützung beim Wiederaufbau der vom Krieg betroffenen Gemeinden: Erfahrungsaustausch im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, der territorialen Resilienz und des Schutzes des kulturellen Erbes.

„Dies ist nicht nur ein formales Dokument. Hier geht es um Vertrauen, Unterstützung und reale gemeinsame Pläne für die Zukunft. Eine europäische Zukunft“

— Anton Ovsijenko, Dorfoberhaupt von Bilohorodka

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Warum das jetzt wichtig ist

Während auf höchster Ebene Verhandlungen über den EU-Beitritt der Ukraine laufen, knüpfen genau solche Städtepartnerschaften das reale Geflecht der Integration — von unten nach oben. Bilohorodka wird Teil der großen europäischen Gemeinschaft, und zwar nicht erst in der Zukunft, sondern bereits heute.

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