Was passiert ist
In Kiew haben Mädchen im Alter 9–14 Jahre Zugang zu einer kostenlosen Impfung gegen das Humane Papillomvirus (HPV). Die Impfungen werden in den städtischen Zentren für primäre medizinische Versorgung im Rahmen des städtischen Programms "Öffentliche Gesundheit" durchgeführt, die Finanzierung erfolgt aus dem Stadtbudget.
Die städtischen Zentren für primäre medizinische Versorgung sind mit einem modernen Impfstoff ausgestattet, der vor den gefährlichsten HPV-Typen schützt.
— Kiewer Stadtverwaltung (KMDA)
Warum das wichtig ist
Einige HPV-Typen werden mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht. Eine Impfung vor Beginn des sexuellen Lebens bildet einen Schutz gegen die gefährlichsten Stämme und senkt das Risiko onkologischer Erkrankungen in der Zukunft deutlich. Diese Position wird von internationalen Institutionen unterstützt — WHO und CDC empfehlen Impfungen im frühen Jugendalter als wirksame Präventionsmaßnahme.
Welche Impfung genau und wie es weitergeht
Es handelt sich um einen neunvalenten Impfstoff, der die aggressivsten HPV-Typen abdeckt. Der Impfstoff ist in der Ukraine eingetroffen und wird bis Ende Dezember in die Regionen verteilt. Nach dem aktualisierten Impfkalender beginnt ab dem 1. Januar 2026 die verpflichtende Impfung für Mädchen im Alter von 12–13 Jahren.
Für die Impfung wenden Sie sich an den Kinderarzt oder Hausarzt, mit dem Sie eine Deklaration abgeschlossen haben. Mediziner betonen: Eine Impfung vor Beginn des sexuellen Lebens reduziert das Risiko, später an Krebserkrankungen zu erkranken, deutlich.
— Kiewer Stadtverwaltung (KMDA)
Praktische Schritte für Eltern
1) Überprüfen Sie, bei welchem Arzt Sie die Deklaration abgeschlossen haben; 2) wenden Sie sich an den Kinderarzt oder Hausarzt in Ihrem Zentrum für primäre Versorgung; 3) vereinbaren Sie einen Termin für die Impfung — die Prozedur für die genannte Altersgruppe ist kostenfrei. Wenn Fragen zur Verträglichkeit oder zu Kontraindikationen bestehen, besprechen Sie diese vor der Impfung mit dem Arzt.
Kurzfazit
Die Entscheidung Kiews, die Impfung zu finanzieren, ist nicht nur Sorge um einzelne Kinder, sondern eine strategische Investition in die Gesundheit künftiger Generationen und in die Verringerung der Belastung des Gesundheitssystems. Die Wirksamkeit der Maßnahme wird von der Schnelligkeit abhängen, mit der die Informationen den Eltern vermittelt werden, und von der Verfügbarkeit des Impfstoffs in den Regionen; nun sind die lokalen Mediziner und Familien am Zug.