Gemeinsam durchhalten: Die Gemeinde Bilohorod richtet einen „energetischen Schutzschirm“ gegen Frost ein

Während der Winter die Ukraine auf die Probe stellt, schaltet die Bilohorodska-Gemeinde in den Modus maximaler Mobilisierung. Das ist nicht nur ein Kampf gegen die Kälte — es ist eine Bewährungsprobe für unseren Zusammenhalt, bei der jedes ausgeschaltete Gerät und jeder warmgehaltene Nachbar den gemeinsamen Sieg über die energetische Herausforderung näherbringt.

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Energiefront: Stabilisierung und eiserne Disziplin

Die Lage der Stromversorgung in der Gemeinde stabilisiert sich allmählich dank der rund-um-die-Uhr-Arbeit der Energiespezialisten im verstärkten Modus. Die Lokalverwaltung koordiniert schnell die Einsätze mit den Störungsbrigaden von DTEK zur Wiederherstellung von Umspannwerken und Netzen. Experten betonen jedoch: Die Stabilität des Systems hängt nun von jedem Einzelnen von uns ab. Die Bewohner werden zu „Licht-Hygiene“ aufgerufen: energieintensive Geräte schrittweise einschalten, erst 30 Minuten nach Wiederkehr der Spannung.

„Wir halten die Situation ständig unter Kontrolle, treffen schnell die notwendigen Entscheidungen und tun alles Mögliche, um Sicherheit, Wärme und Komfort in jedem Haus zu gewährleisten.“

– Anton Ovsienko, Ortsvorsteher von Bilohorodka

Bildung trotz der Kälte und die "mobile Wache" der Gemeinde

Trotz der niedrigen Temperaturen setzt die Gemeinde auf Entwicklung: Ab heute, dem 19. Januar, haben die Lyzeen den Präsenzunterricht aufgenommen — 75 % der Schüler sind zum Unterricht erschienen. Derzeit klärt die Verwaltung technische Fragen zum Transport von Kindern, die durch die extremen Fröste entstanden sind, und ruft die Eltern dazu auf, einander in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

Zum Schutz der Infrastruktur bereitet Bilohorodka radikale Maßnahmen vor: Das Netzwerk an Aufwärmstellen wird unter Einbeziehung der Wirtschaft ausgeweitet, Kraftstoffreserven werden gebildet und der Einsatz mobiler Brigaden zur Rettung von Leitungen vor dem Einfrieren wird diskutiert. Zudem wird aktiv an der Verkehrssicherheit gearbeitet — beim Streuen der Gehwege werden lokale Unternehmer eingesetzt, was ein Beispiel echter sozialer Verantwortung ist.

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Was das für uns bedeutet

Westliche Experten bezeichnen die ukrainische Dezentralisierung und die Resilienz der Gemeinden oft als „Geheimwaffe“. Das Beispiel Bilohorodka bestätigt: Wenn die Gemeinde als ein einheitlicher Organismus handelt — vom Ortsvorsteher bis zum Unternehmer und Lehrer — werden jeder Blackout oder Frost nur zu einer vorübergehenden Hürde und nicht zur Katastrophe.

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