Untergrundschule in Kiew, die Kinder im Geist des „Russkiy Mir“ erzieht: Lubinets fordert Reaktion von MON, OGP und SBU

Lassen wir die Emotionen beiseite — es geht nicht um einen Einzelfall, sondern um das Risiko einer ideologischen Untergrabung der Bildung und um die Sicherheit der Kinder. Der Ombudsmann hat nach einer journalistischen Recherche und Beiträgen in sozialen Netzwerken Anfragen gerichtet.

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Was passiert ist

Der Ombudsmann der Werchowna Rada für Menschenrechte, Дмитро Лубінець, berichtete über das Vorhandensein einer geheimen Schule in Kiew, in der Kinder im Geist des „russischen Mir“ unterrichtet werden. Die Information veröffentlichte УНН unter Berufung auf den Telegram‑Kanal des Ombudsmanns und eine journalistische Recherche.

Nach der Entdeckung richtete Лубінець unverzüglich offizielle Anfragen an das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (МОН), das Büro des Generalstaatsanwalts und den Sicherheitsdienst der Ukraine mit der Aufforderung, die Vorfälle zu prüfen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

„Unakzeptabel ist, dass so etwas in der Hauptstadt des Landes passiert, in dem bereits im 12. Jahr eine Aggression andauert, in dem wir die Methoden und hinterhältigen Pläne des Feindes genau kennen. Zugleich hat der Schutz von Kindern oberste Priorität für unseren Staat.“

— Дмитро Лубінець, Ombudsmann der Werchowna Rada der Ukraine für Menschenrechte

Warum das wichtig ist

Die ideologische Indoktrinierung von Kindern ist nicht nur ein moralisches Problem. Die Manipulation des Bewusstseins von Kindern hat langfristige Folgen für den sozialen Zusammenhalt, die innere Sicherheit und die strategische Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft. Im zwölften Jahr der großangelegten Aggression können selbst einzelne Propagandazellen zu einem Knotenpunkt für die Wiederherstellung feindlicher Einflüsse werden.

Menschenrechtsorganisationen und Fachleute der Kinderpsychologie haben wiederholt betont: Frühzeitige ideologische Indoktrination schädigt die Entwicklung kritischen Denkens und untergräbt die Fähigkeit des Kindes, eine eigenständige Weltanschauung zu wählen.

Was die Behörden bereits tun

Nach Angaben, die auch der Bildungsminister Оксен Лісовий bestätigt, wurden Prüfungen von Einrichtungen eingeleitet, in denen Kinder formal als Schüler registriert, tatsächlich jedoch in Untergrundstrukturen unterrichtet wurden. Die Anfragen des Ombudsmanns sind an Sicherheits‑ und Strafverfolgungsbehörden gerichtet, was Anlass zu einer strafrechtlichen Überprüfung geben kann, sofern ein Straftatbestand vorliegt.

Es geht um zwei parallele Aufgaben: das operative Beenden von Praktiken, die Kindern schaden, und ein systematischer Audit der Schülerregistrierung und der Lehrpläne, um eine Wiederholung zu verhindern.

Wie es weitergeht und was die Bürger erwarten können

In den nächsten Tagen sind die Ergebnisse der Prüfungen des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft (МОН), die Schlussfolgerungen des Büros des Generalstaatsanwalts bezüglich der Gründe zur Einleitung strafrechtlicher Verfahren und mögliche operative Maßnahmen des Sicherheitsdienstes der Ukraine (СБУ) zu erwarten. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Schließungen der Untergrundzellen, strafrechtliche Verfolgung der Organisatoren und eine Verschärfung der Kontrolle über das System zur Registrierung von Schülern zu rechnen.

Die Anfrage des Ombudsmanns ist nicht nur eine Reaktion auf einen Vorfall, sondern ein Test für das System: Sind staatliche Institutionen in der Lage, Kinder und den ideologischen Raum während des Krieges schnell und transparent zu schützen?

Frage an die Gesellschaft: Reicht die institutionelle Entschlossenheit aus, um einzelne Untersuchungen in systematische Schutzmechanismen gegen ideologische Bedrohungen zu verwandeln?

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