Sicherheitsgarantien oder „eiserne“ Mauer: In Paris wurde die Entsendung multinationaler Kräfte in der Ukraine vereinbart

Während die Welt den Atem anhielt, zeichneten sich in Paris bereits die Konturen einer neuen Sicherheitsarchitektur ab, die den Verlauf des Krieges für immer verändern könnte. Während Skeptiker von der Müdigkeit des Westens sprachen, wurde die französische Hauptstadt zum Ort, an dem der Begriff „Garantien“ endlich reale militärische Bedeutung gewinnt: Die Ukraine bereitet die Stationierung eines ausländischen Kontingents zur Sicherung eines nachhaltigen Friedens vor.

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Fünf Schritte zur Sicherheit: Worauf sich die Staats- und Regierungschefs geeinigt haben

Nach Angaben der renommierten Sender TF1 und LCI wurde hinter den Kulissen der Verhandlungen im Élysée-Palast ein strategischer Plan mit fünf zentralen Punkten vereinbart. Es geht nicht nur um neue Memoranden, sondern um konkrete »Modalitäten einer Feuerpause« und eine harte Reaktion auf jeden Versuch Russlands, die Vereinbarungen zu verletzen. Das wichtigste Element wird die Entsendung multinationaler Streitkräfte sein, die als lebender Schutzschild und als zentrales Argument zur »Absicherung der Ukraine« im Rahmen einer künftigen politischen Vereinbarung fungieren.

"Wir haben dafür gesorgt, die Amerikaner so nah wie möglich an uns zurückzubringen, ihre Unterstützung für die Ukraine zu sichern und niemals hinzunehmen, dass die Vereinigten Staaten die Ukraine verlassen."

– Berater des Präsidenten Emmanuel Macron

Militärgeheimnis und strategische Zurückhaltung

Die westlichen Verbündeten haben die Taktik der »stillen Stärke« gewählt. Ein Berater Emmanuel Macrons warnte bereits: Details zur Truppenstärke und zum konkreten Beitrag jedes Landes (insbesondere Frankreichs und Großbritanniens) werden strikte militärische Geheimnisse bleiben. Das ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch ein starker psychologischer Druck auf den Kreml, der nun raten muss, wie mächtig diese europäische »eiserne Faust« sein wird.

Was bedeutet das für uns?

Diese Entscheidung ist ein historischer Paradigmenwechsel. Während wir früher nur von »tiefer Besorgnis« hörten, erkennt Paris heute faktisch an: Ohne ausländische Stiefel am Boden wird Frieden nur von kurzer Dauer sein. Die Einbindung der USA in diesen Prozess, auf die Macrons Team so gedrängt hat, deutet auf die Entstehung einer gemeinsamen transatlantischen Front hin. Erinnern wir daran, dass gerade die Entschlossenheit von Führungspersönlichkeiten in kritischen Momenten der Geschichte ein Schutz vor großen Katastrophen war — und jetzt scheint Europa sich wieder an diese Lektion erinnert zu haben.

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