"Wir werden Hybridattacken nicht dulden": US-Botschafter reagiert auf Drohnen am Flughafen Leipzig

Matthew Whitaker versprach, Länder des Bündnisses zu unterstützen, die mit Angriffen konfrontiert sind.

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Метью Вітакер у Латвії, 15 червня 2025 року (Фото: EPA/VALDA KALNINA)

Die Vereinigten Staaten werden ihre NATO-Partner unterstützen, die mit Zwischenfällen wie russischen Drohnen am Flughafen Leipzig konfrontiert sind. Das sagte US-Botschafter bei der NATO Matthew Whitaker am 5. September auf einer Geschäftskonferenz in Italien, wie Reuters berichtet.

Er wies darauf hin, dass der Fall mit Drohnen, der Anfang August in Deutschland vorkam, mehr Besorgnis erregt als andere jüngste russische UAVs, die in Richtung Ukraine flogen und vom Kurs abkamen und damit in europäische Länder gelangten.

„Ich würde die hybride Aktivitäten, wie die, die wir in Leipzig gesehen haben, wie die, die wir in Polen gesehen haben, als besorgniserregender bezeichnen. Wenn wir feststellen können, wer das tut – wie Deutschland das getan hat – werden wir definitiv deutlich machen, dass dies inakzeptabel ist und dass wir das nicht dulden werden", sagte Whitaker.

In Europa werden zunehmend mehr Fälle von Sabotage, Brandstiftung und Cyberangriffen registriert, bei denen Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste Russland verdächtigen. Der Kreml versucht auf diese Weise, die Hilfe für die Ukraine zu untergraben und zu prüfen, wie zuverlässig der Schutz Europas ist.

Nächstes Ziel – Energieinfrastruktur

Die nächsten Ziele könnten nach Whitakers Worten die kritische Infrastruktur, insbesondere die Energieversorgung, sein. Reagieren sollen in erster Linie nationale Aufsichtsbehörden, aber Washington verspricht Unterstützung für Länder, die mit hybriden Aktivitäten konfrontiert sind.

  • Kurz zuvor erklärte Außenminister Sybiha, dass Russland bereits einen Krieg gegen Europa führe, ähnlich wie es 2014 die Aggression gegen die Ukraine begann, doch Europa könne dies verhindern.
  • Am 4. August wurde eine sprengstoffgeladene Drohne in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs am Flughafen Leipzig gefunden.
  • Der dänische Geheimdienst erklärte am 3. September, dass die RF Sabotagen auf Verteidigungsbetrieben geplant habe, um die Versorgung der Ukraine zu stoppen.
  • Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 5. September, dass Strafverfolgungsbehörden in Deutschland seit Anfang 2024 über 165 Fälle registriert haben, die mit Sabotagen verbunden sein könnten.

Erklärungen der Unterstützung bleiben Worte, bis es einen Mechanismus zur schnellen Feststellung der Urheberschaft von Angriffen und eine koordinierte Reaktion darauf gibt. Die Frage ist, ob sich die NATO-Länder auf ein gemeinsames Reaktionsprotokoll einigen oder ob jedes Land auf hybride Provokationen auf eigene Faust reagieren wird.

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