Neujahrsangriff auf Odessa: DTEK zeigt das Ausmaß der Zerstörungen an der Energieinfrastruktur — was das für die Einwohner bedeutet

DTEK hat ein Video der Zerstörungen nach dem Beschuss am 31. Dezember veröffentlicht. Wir erklären, was geschehen ist, welche Folgen dies für die Stromversorgung hat und wie schnell die Stromversorgung wiederhergestellt werden kann.

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Was geschehen ist

Am Abend des 31. Dezember haben russische Besatzer die Energieinfrastruktur der Oblast Odessa angegriffen. DTEK veröffentlichte auf Facebook ein Video, das die Zerstörungen an zwei Umspannwerken und die Folgen des Feuers zeigt.

„In der Nacht des 31. Dezember zerstörte der Feind zwei Energieanlagen von DTEK Odesa Elektrizitätsnetz, die Haushalte eines Teils der Bewohner der Primorskyj- und Hadschibejskyj-Bezirke von Odessa versorgen. Die Folgen des Angriffs sind gewaltig“

— DTEK, Pressestelle

Folgen für die Bewohner

Die Rettungskräfte löschten das Feuer noch vor dem Jahreswechsel, und Reparaturtrupps begannen nach Freigabe durch das Militär mit den Arbeiten. Innerhalb von drei Tagen konnte die Energieversorgung teilweise wiederhergestellt werden, eine vollständige Inbetriebnahme aller Haushalte ist jedoch technisch nicht möglich.

„Zur Erinnerung: In der Oblast Odessa werden keine Zeitpläne für Stabilisierungsausschaltungen angewendet. Allerdings sind Netzbeschränkungen im Bezirk Odessa möglich, insbesondere in Odessa. Dabei handelt es sich um zwingende Notabschaltungen der Stromversorgung im Falle eines raschen Anstiegs des Stromverbrauchs, um eine Überlastung der nach feindlichen Angriffen beschädigten Anlagen zu verhindern“

— DTEK, Pressestelle

Was die Energieversorger tun

Die Reparaturteams arbeiteten sogar in der Silvesternacht: sie räumten Trümmer, überprüften die Anlagen und bestellten Ersatzteile. Die Geschwindigkeit der vollständigen Wiederherstellung hängt vom Zugang zu den Objekten, der Verfügbarkeit von Ersatzteilen und der Koordination mit dem Militär ab, das die Sicherheit der Arbeiten gewährleistet.

Warum das wichtig ist

Angriffe auf zivile Infrastruktur erhöhen das Risiko langanhaltender Ausfälle und zusätzlicher wirtschaftlicher Kosten. Kurzfristig bedeutet das eine Belastung des lokalen Energiesystems und zwangsläufige Notabschaltungen, wenn nötig, um Überlastungen zu vermeiden. Mittelfristig ist es eine Erinnerung an die Notwendigkeit, den Schutz kritischer Infrastruktur zu verstärken und schnelle internationale Hilfe mit Geräten und Ersatzteilen bereitzustellen.

Das DTEK-Video ist ein Dokument der Rechenschaftspflicht und ein Beweis für das Ausmaß der Zerstörungen; es sollte nicht nur von den lokalen Bewohnern, sondern auch von internationalen Partnern gesehen werden, von denen die Geschwindigkeit der Wiederherstellung abhängt.

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