Was passiert ist
Der Auslandsgeheimdienst (SZR) hat eine Warnung über die Vorbereitung einer Provokation mit erheblichen menschlichen Opfern während der Feierlichkeiten zum Weihnachten nach dem julianischen Kalender veröffentlicht. Nach Angaben des Geheimdienstes soll die Operation eine Grundlage für Anschuldigungen gegen die Ukraine schaffen und die von den USA vermittelten Abkommen untergraben.
„Mit hoher Wahrscheinlichkeit prognostizieren wir den Übergang von manipulativer Beeinflussung zu einer bewaffneten Provokation der russischen Geheimdienste mit erheblichen menschlichen Opfern“
— Auslandsgeheimdienst der Ukraine
Warum das für die Verhandlungen wichtig ist
Das ist nicht einfach ein Einzelvorfall. Sollte die Provokation unmittelbar vor oder während Verhandlungen stattfinden, könnte sie den Fokus der Debatte von Politik auf Sicherheit verschieben und automatisch die Positionen der Ukraine in diplomatischen Prozessen schwächen. Dem Wall Street Journal zufolge haben die USA bereits festgestellt, dass die Ukraine Drohnen nicht gezielt auf Putins Residenz gelenkt hat — doch eine Fälschung von Beweisen könnte diese Expertise überschatten.
Zuvor verbreitete Sergej Lawrow Behauptungen über einen angeblichen Angriff auf Putins Residenz; der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte diese Aussagen „Lügen“. Dieser Informationshintergrund stimmt mit dem vom SZR beschriebenen Szenario überein.
Wie die Operation aussehen könnte
Nach Einschätzung des SZR könnte ein mögliches Szenario die Auswahl eines symbolträchtigen Objekts (ein Kultbauwerk oder ein anderes Objekt mit hoher symbolischer Bedeutung) und die Manipulation von Beweismitteln beinhalten — etwa durch die Verwendung von Trümmern westlicher Kampfdrohnen, um Anlass zu geben, die Ukraine zu beschuldigen. Diese Methode entspricht bekannten Praktiken von False-Flag-Operationen.
Folgen und Risiken
Die Hauptgefahren sind die moralisch-politische Diskreditierung der Ukraine in den Augen eines Teils der internationalen Gemeinschaft und die Möglichkeit, dass spätere militärische Reaktionen des Kremls legitimiert werden. Gleichzeitig kann eine Fälschung die Arbeit analytischer und forensisch-technischer Teams erschweren, wenn ihnen kein rechtzeitiger Zugang zum Tatort und zu den Beweismitteln gewährt wird.
„Die Ausnutzung von Angst und die Durchführung terroristischer Akte mit menschlichen Opfern unter 'fremder Flagge' entsprechen vollständig der Arbeitsweise russischer Geheimdienste“
— Auslandsgeheimdienst der Ukraine
Wie weiter vorgehen
Es bedarf einer klaren Koordinierung mit internationalen Partnern: einer schnellen Verifizierung der Beweise, dem Zugang unabhängiger Experten und einer transparenten Information der internationalen Gemeinschaft. Das schwächt den Spielraum für Manipulationen und macht Fälschungen weniger wirkungsvoll. Ebenso wichtig ist es, sich nicht auf provokative Narrative einzulassen, bevor eine unabhängige Untersuchung abgeschlossen ist.
Kurzfassung
Die Warnung des SZR ist nicht nur ein Signal an die Streitkräfte und Geheimdienste, sondern auch an Diplomaten und Medienpartner: In den Tagen vor den Feiertagen sind sowohl Informations- als auch physische Destabilisierungsversuche zu erwarten. Reagiert die internationale Gemeinschaft schnell und transparent, verringert sich die Möglichkeit der Beweismanipulation — und die Verhandlungen haben eine Chance, auf einem zivilisierten Kurs zu bleiben.