Außenminister Andriy Sibyha hält es für aufschlussreich, wie der russische Diktator Wladimir Putin den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán als Komplizen seines Terrors instrumentalisiert hat. Mit dieser Erklärung trat der Chefdiplomat auf, um den nächtlichen russischen Angriff zu kommentieren.
Sibyha erklärte, Russland habe Dutzende Marschflug- und ballistische Raketen sowie mehr als 500 Drohnen auf Wohnhäuser, das Stromnetz und kritische Infrastruktur abgefeuert.
Kriegsplan statt Friedensverhandlungen
Nach Angaben des Ministers setzt Russland, während alle über Punkte von Friedensplänen diskutieren, weiterhin seinen "Kriegsplan" mit zwei Punkten um: töten und zerstören.
"Ebenso aufschlussreich ist, wie Putin Viktor Orbán erneut als Komplizen seines Terrors benutzt hat. Im Jahr 2024, nach Orbáns Besuch in Moskau, verübte Russland einen schrecklichen Schlag gegen das Kinderkrankenhaus "Okhmatdyt" in der Ukraine."
– schrieb der Außenminister.
Orbán als Darsteller in einer blutigen Inszenierung
Diesmal griff der Aggressorstaat Kiew massiv unmittelbar nach Orbáns Besuch und leeren Gesprächen über "Frieden" an. Sibyha ist der Ansicht, dass Putin "solche Politiker als Darsteller in seiner blutigen Inszenierung einsetzt".
Er betonte, der russische Diktator wolle den Krieg um jeden Preis fortsetzen. Nach Ansicht des Ministers verfüge die internationale Gemeinschaft über Mittel, um diesen Preis für ihn unerträglich zu machen.