„Dummer Fake“ zur Demoralisierung: Im Präsidialamt wies man die Behauptung über „drei Jahre Krieg“ eines fragwürdigen Journalisten zurück

Während die Ukraine an der diplomatischen Front um einen gerechten Frieden kämpft, versucht der Feind, durch gezielte Falschmeldungen in westlichen Medien Verzweiflung zu säen. Das Präsidialamt reagierte scharf auf die Fantasien des Journalisten Bojan Panchevsky über den angeblichen "Befehl Selenskyjs, sich auf einen dreijährigen Krieg vorzubereiten" und nannte dies primitive Desinformation.

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Die Anatomie der Manipulation: Woher kam der „Schock“

Eine neue Welle des Skeptizismus erhob sich nach einer Äußerung des Journalisten The Wall Street Journal Боян Панчевський in dem Podcast der Redaktion. Er behauptete, der Präsident der Ukraine habe in einem geschlossenen Treffen mit Beratern das Scheitern der Verhandlungen verkündet und die Anweisung gegeben, noch drei Jahre weiterzukämpfen, womit er angeblich das Umfeld „schockiert“ habe.

Die Reaktion aus der Präsidialverwaltung war umgehend und deutlich. Der Kommunikationsberater des Präsidenten, Дмитро Литвин, erklärte, dass weder solche Gespräche noch „Aufträge für drei Jahre“ jemals existiert hätten.

„Das ist einfach ein dummer Fake. Es gab weder ein solches Gespräch mit den Beratern, noch negative Aussagen über die Verhandlungen, noch eine solche Aufgabe.“

– Дмитро Литвин, Kommunikationsberater des Präsidenten

Wer steht hinter der „Sensation“: die Spur der Propaganda

Westliche Analysten und ukrainische Fachleute mahnen, die Person des Urhebers der Veröffentlichung kritisch zu beurteilen. Боян Панчевський steht schon lange unter besonderer Beobachtung wegen der Verbreitung narratives, die dem Kreml zugutekommen.

Warum das Vertrauen in Панчевський gleich null ist:

  • Im Dienst des Feindes: Der Journalist ist in der Datenbank „Миротворець“ verzeichnet wegen Beteiligung an humanitärer Aggression gegen die Ukraine und der Manipulation gesellschaftlich bedeutsamer Informationen.
  • Geschichte von Fälschungen: Zuvor verbreitete er die zweifelhafte These einer „ukrainischen Spur“ bei der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines und schürte in Deutschland Ängste vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch infolge von Hilfe für Kiew.
  • Verzerrung der Realität: Bereits 2021 versuchte er, die Verantwortung für die Katastrophe von MH17 der Ukraine zuzuschreiben.

Der tatsächliche Stand der Dinge: Die Verhandlungen dauern an

Trotz der Versuche von Desinformanten, die Illusion einer Sackgasse zu erzeugen, geht der diplomatische Prozess weiter. Im Gegensatz zu den anonymen „Quellen“ Панчевського betont das offizielle Kiew die Bereitschaft zum Dialog. Die Ukraine rechnet damit, dass das nächste Treffen der Delegationen bereits im Februar stattfinden wird.

Als Ergebnis der jüngsten Verhandlungsrunde in Genf stellte Володимир Зеленський Fortschritte in militärischer Hinsicht fest. Das bestätigt, dass die Lage dynamisch ist, und dass die Behauptungen über eine „Wende um 180 Grad“ nur Teil einer informationspsychologischen Operation des Feindes sind.

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