Abkommen über Sicherheitsgarantien mit den USA steht kurz vor der Unterzeichnung — was bedeutet das für die Ukraine?

Nach monatelangen Verhandlungen erwartet Washington eine offizielle Reaktion aus Moskau: von ihr hängt ab, ob die Worte der Partner in wirksame Sicherheitsgarantien umgesetzt werden.

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Kurz

Das Verhandlungsteam kehrt in die Ukraine zurück. Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass das Abkommen über Sicherheitsgarantien seitens der USA zur Unterzeichnung auf höchster Ebene bereit sei – nun müsse die entscheidende Antwort aus Russland kommen.

Was genau vereinbart wurde

Dem Präsidenten zufolge wurden bei einer Reihe von Treffen nicht nur die Mechanismen der Garantien selbst, sondern auch ein Paket für Wiederaufbau und wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine besprochen. Die Details wurden unter anderem in einem dreiseitigen Format mit Vertretern der USA und der EU erörtert; manche Fragen erfordern geschlossene Konsultationen.

"Das Abkommen über Sicherheitsgarantien mit den USA, wir halten es für bereit zur Unterzeichnung auf höchster Ebene."

— Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine

Der Präsident führte auch ein Gespräch mit dem Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung, Rustem Umerov, und erwartet den vollständigen Bericht der Verhandlungsgruppe mit Details, darunter solchen, "die man nicht am Telefon besprechen kann".

Kontext und Folgen

Die Entscheidung hat eine praktische Dimension: Von der Form der Garantien hängt nicht nur das diplomatische Image ab, sondern auch konkrete Schutz- und Wiederaufbaumechanismen. Analysten internationaler Zentren weisen darauf hin, dass die weitere Dynamik von zwei Faktoren bestimmt wird – der Reaktion Russlands und der Bereitschaft westlicher Partner, Erklärungen in funktionierende Mechanismen zu überführen.

"Die amerikanische Seite muss eine Antwort aus Russland erhalten: wozu man dort bereit ist und ob man den Krieg wirklich beenden kann. Wir sind der Ansicht, dass nur Druck auf Russland das lösen kann."

— Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine

Druckmittel werden bereits in offenen Quellen genannt: Bloomberg berichtete (17. Dezember 2025), dass die USA neue Sanktionen verhängen könnten, falls Russland das Friedensabkommen ablehnt. Zudem unterzeichneten am 6. Januar die Ukraine, Frankreich und Großbritannien eine Absichtserklärung über die mögliche Entsendung multinationaler Kräfte – das schafft einen politischen und militärischen Rahmen für die Umsetzung der Garantien.

Wie geht es weiter

Das zentrale Szenario ist einfach: Wenn Moskau das Angebot ablehnt, könnten Sanktionen und multinationale Druckoptionen folgen; wenn es zustimmt, eröffnet sich der Weg zu rechtlichen Vereinbarungen und zum Beginn des Wiederaufbaus. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Absichtserklärungen in unterzeichnete und mit Ressourcen ausgestattete Mechanismen überführt werden.

Frage an Partner und Gesellschaft: Reicht der politische Wille und die Handlungsfähigkeit aus, um die Bereitschaft in unterzeichnete Verträge und verlässliche Garantien zu verwandeln? Davon hängt nicht nur die rechtliche Form der Vereinbarung ab, sondern auch die reale Sicherheit der Ukraine.

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