Selenskyj kündigt großangelegte Rotationen in der Verteidigung an — Syrskyi bleibt, Ziel — Einsatzbereitschaft

Der Präsident kündigte die für Januar geplanten Rotationen in der Führung des Sicherheitssektors als Schritt zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft für den Fall an, dass die Diplomatie ins Stocken gerät. Wir analysieren, wer ins Visier genommen wird und was das für die Sicherheit des Landes bedeutet.

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Warum das wichtig ist

Im Januar erklärte Präsident Володимир Зеленський umfangreiche Rotationen aller Führungspositionen im Sicherheits- und Verteidigungsbereich. Das ist keine Panikerklärung – es ist logistische Einsatzbereitschaft: die Kommando- und Führungsstrukturen überprüfen, Personal erneuern und die Fähigkeit bewahren, schnell zu reagieren, falls der diplomatische Kurs auf Widerstand seitens Russland stößt.

„Unser Land hat zwei Wege. Der friedliche diplomatische Weg – Nummer eins für mich persönlich. Wir wollen den Krieg beenden… Wir sind dem Ergebnis sehr nahe, aber irgendwann, wenn Russland das alles blockiert, wenn unsere Partner Russland nicht dazu zwingen, den Krieg zu beenden, wird es einen anderen Weg geben – sich zu verteidigen.“

— Володимир Зеленський, Präsident der Ukraine

Position zu Schlüsselpersonen

Der Staatschef betonte, dass sich die Rotationen auf alle Ebenen von Sicherheit und Verteidigung erstrecken werden, präzisierte jedoch sofort: Oberbefehlshaber Олександр Сирський bleibt im Amt. Das sendet das Signal von Pragmatismus – das System verändern, dabei aber Stabilität in der militärischen Führung bewahren.

„Ich respektiere alle. Ich werde die Rotationen vornehmen, die ich beschlossen habe.“

— Володимир Зеленський, Präsident der Ukraine

Der Präsident kommentierte auch Gerüchte um den Leiter des SBU Василь Малюк und betonte, dass Entscheidungen im Rahmen der allgemeinen Rotationsstrategie getroffen würden.

Politische und praktische Folgen

Rotationen sind sowohl ein politisches Signal als auch ein praktischer Schritt. Erstens ist es eine Demonstration an die Partner: Die Ukraine stärkt ihre innere Bereitschaft und setzt sich nicht allein auf Diplomatie. Zweitens ist es die Vorbereitung von Ressourcen und Personalreserven – Зеленський sagte ausdrücklich, dass für die Fortsetzung des Kampfes „„frische Kräfte““ nötig sein werden.

Zusammenfassend können Personalwechsel das Tempo der Entscheidungsfindung, die Logistik der Lieferungen und die Zusammenarbeit mit Partnern beeinflussen. Analysten weisen darauf hin, dass solche Rotationen oft dazu dienen, das Management zu testen und die Verantwortung der Kommandeure zu erhöhen.

Kurz zu den begleitenden Personalmaßnahmen

  • Der Präsident hatte zuvor erklärt, dass er auf die Unterstützung der Верховної Ради für die Kandidatur Дениса Шмигаля für das Amt des Vizepremierministers – Energieministers setzt.
  • Am 2. Januar schlug Зеленський Андрія Федорова für das Amt des Verteidigungsministers vor.

Wie geht es weiter?

Rotationen sind ein logisches Element der Zwei-Wege-Strategie: Diplomatie und Verteidigung. Jetzt kommt es darauf an, wie diese Personalveränderungen in konkrete Entscheidungen umgesetzt werden und ob sie die operative Widerstandsfähigkeit stärken. Das Parlament und die Führung des Sicherheitssektors sind am Zug: Werden die Ankündigungen zu tatsächlichen Personalwechseln und zu operativen Ergebnissen?

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