Was geschehen ist
Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass er Kandidaten für die Ernennung des neuen Leiters der Staatlichen Grenzschutzbehörde der Ukraine (DPSU) ermittelt habe. Dies wurde nach einem Treffen mit Innenminister Ihor Klymenko bekannt, der über die Sicherheitslage in den Regionen und die Beseitigung der Folgen russischer Angriffe berichtete.
Warum das wichtig ist
Die Verstärkung der Führung des DPSU ist kein kosmetischer Wechsel, sondern ein Faktor, der die Arbeit an den Grenzen, die Logistik und die Zusammenarbeit mit den Verteidigungskräften beeinflusst. Grenzschutzkräfte erfüllen zusammen mit anderen Einheiten Kampfeinsätze, weshalb Veränderungen an der Spitze operative Entscheidungen beschleunigen und die Koordination verbessern können.
Chronologie der wichtigsten Schritte
Der Präsident beauftragte den Minister, Kandidaten für die Ablösung von Serhij Deineko vorzuschlagen. Nach Angaben des Präsidentenbüros soll die Ernennung bald erfolgen; in der Zwischenzeit wurde Serhij Deineko am 4. Januar zum Berater des Innenministers ernannt.
Zuvor, am 2. Januar, hatte Selenskyj dem Leiter der Militärischen Aufklärung (GUR), Kyrylo Budanov, angeboten, das Büro des Präsidenten zu leiten — und dieser stimmte zu. Stattdessen wurde Oleh Ivashchenko, der Leiter des Dienstes für Auslandsaufklärung, zum Chef der militärischen Aufklärung ernannt; der Präsident unterzeichnete am selben Tag die entsprechenden Dekrete.
"Die Ernennung wird bald erfolgen"
— Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine
Wie es weitergeht
Nun ist das Ministerium am Zug: formelle Kandidaten vorzuschlagen und die erforderlichen Verfahren durchzuführen. Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass die Schnelligkeit und Transparenz dieses Prozesses direkten Einfluss auf die Fähigkeit der Grenzschutzeinheiten haben werden, auf Bedrohungen zu reagieren.
Fazit
Wechsel an der Spitze der Sicherheitsorgane während eines Krieges betreffen immer die praktische Effizienz und nicht die Politik. Beobachtet werden sollte nicht nur die Namen, sondern inwieweit die neue Führung die operative Einsatzbereitschaft und den Schutz der Grenzen erhöhen kann.