Messi in der Gruppe, aber nicht ohne Risiko: Was man vor der WM 2026 wissen sollte

Messis linke Kniesehne, die am 24. Mai im Spiel gegen Philadelphia Union verletzt wurde, hält ihn nicht mehr separat vom Nationalteam ab. Doch zwischen „teilweise trainieren" und „am 16. Juni spielen" – diese Distanz hat das medizinische Team Argentiniens noch nicht überwunden.

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Lionel Messi verließ das Spiel von Inter Miami gegen Philadelphia Union am 24. Mai mit Beschwerden in der linken Kniesehne. Die Klubmedizin klassifizierte die Verletzung als Muskelmüdigkeit — ohne strukturelle Schäden, was die wichtigste gute Nachricht war. Die schlechte Nachricht war, dass bis zum Start der WM 2026 weniger als einen Monat verbleiben sollte.

Von individuellen Übungen zur Gesamtgruppe

Laut ESPN arbeitete Messi beim ersten Training der Nationalmannschaft in Kansas City separat — nach einem spezifischen Programm unter Aufsicht des medizinischen Stabes. Der argentinische Fußballverband teilte mit, dass mehrere Spieler, darunter Emiliano Martínez, Nico Paz und Leandro Paredes, ebenfalls außerhalb der Gesamtgruppe trainierten.

Jetzt bestätigte Scaloni den Übergang zu einer neuen Phase. „Leo fühlt sich gut, er hat bereits teilweise mit der Mannschaft trainiert, er ist nicht mehr von der Gesamtgruppe isoliert", sagte der Trainer auf der Pressekonferenz laut AFP.

Scaloni nimmt seine Vorbehalte nicht zurück

Trotz des optimistischen Tons gab Scaloni keine Garantien. Laut HITC räumte der Trainer offen ein: Messi ist nicht das einzige Gesundheitsproblem im Kader.

„Das ist nicht nur er — viele Spieler haben sich noch nicht vollständig von Verletzungen erholt. Unsere Hauptpriorität ist jetzt ihre Rehabilitation, damit sie zur Weltmeisterschaft in Topform kommen".

— Lionel Scaloni

Die Freundschaftsspiele im Juni — gegen Honduras, Österreich (22. Juni) und Jordanien (27. Juni) in Arlington, Texas — werden nicht zur Vorbereitung im klassischen Sinne, sondern zum Belastungstest. „Wir werden sehen, ob es das morgige Spiel ist oder ein anderes", sagte Scaloni zur möglichen Auswechslung von Messi.

Ein Kontext, der wichtiger ist als ein Spiel

Laut ESPN sprach Messi bereits im Herbst vorsichtig über die WM 2026: Er werde seinen Zustand täglich bewerten, um zu verstehen, ob er wirklich hilfreich sein kann — und nicht nur präsent. Er und Rodrigo De Paul absolvierten sogar Doppeltrainings mit Inter Miami — morgens mit dem Klub, nachmittags separat — um bis zum Turnier in Form zu kommen. Die Verletzung unterbrach diesen Plan zum ungünstigsten Zeitpunkt.

  • Diagnose: Muskelmüdigkeit der linken Kniesehne, ohne Riss
  • Status: teilweise in der Gesamtgruppe der Nationalmannschaft
  • Erstes WM-Spiel: gegen Algerien, 16. Juni
  • Freundschaftsspiele: Honduras, Österreich, Jordanien — möglicher begrenzter Spieleinsatz

Argentinien ist amtierender Weltmeister, und der Preis für einen Fehler bei der Verwaltung der Genesung des Kapitäns ist extrem hoch. Wenn Messi in einem Freundschaftsspiel auftritt und die Sehne überbelastet — das ist nicht nur ein verpasstes Spiel, sondern möglicherweise ein zerstörtes Turnier für die gesamte Nationalmannschaft.

Die Frage ist nicht, ob Messi am 16. Juni spielen wird — höchstwahrscheinlich wird er das. Die Frage ist, wie viele Minuten er gegen Algerien auf dem Platz verbringen kann, damit dies ein echter Beitrag ist und keine symbolische Erscheinung für ein Aufwärm-Foto.

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