Real Madrid kauft Chelseas Abwehrspieler Cucurella für 60 Millionen Euro – Barcelona-Talent unterzeichnet Vertrag bis 2032

Der Madrider Klub hat eine Schlüsselposition auf dem Transfermarkt in diesem Sommer besetzt und 60 Millionen Euro für einen Spieler ausgegeben, der von seinem Hauptrivalen ausgebildet wurde.

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«Real Madrid» bestätigte offiziell die Verpflichtung des linken Verteidigers Marc Cucurella von «Chelsea». Der Spanier erhielt einen Vertrag bis 2032 – das heißt, der Klub rechnet mindestens sieben Saisons mit ihm. Die Transfersumme beträgt €60 Millionen, was ihn zum zweitteuersten Neuzugang «Real Madrids» in diesem Sommer macht.

Das Paradoxon des Transfers liegt in der Biografie des Spielers. Cucurella wuchs in der Akademie des FC Barcelona auf, spielte für «Girona» und «Brighton», wechselte 2022 für damals rekordverdächtige €65 Millionen zu «Chelsea» – und wechselt nun ausgerechnet zu dem Klub, den «Barça» als Erzrivalen betrachtet. In England wurde er kein stabiler Stammspieler, half der spanischen Nationalmannschaft aber, die Europameisterschaft 2024 zu gewinnen.

Für «Real Madrid» ist dies die Lösung eines konkreten Problems: Nach dem Abgang von Mendy benötigte der Klub einen linken Verteidiger mit Erfahrung auf höchstem Niveau. Cucurella – 26 Jahre alt, Europameister, von Natur aus Linksfuß. Die Logik des Transfers ist verständlich.

Weniger verständlich ist etwas anderes: «Chelsea» kaufte ihn für €65 Millionen, verkauft ihn für €60 Millionen – und das nach drei Jahren. Für den Londoner Klub, der in den letzten Jahren über €1 Milliarde für Transfers ausgegeben hat, ist dies eine nahezu verlustfreie Operation. Die Frage zur Sportlichen Strategie von «Chelsea» bleibt jedoch offen: Wenn der Spieler nicht ins Konzept passte – warum dauerte es drei Jahre, bis dies festgestellt wurde?

Cucurella wird Teil von «Real Madrid», wo der Wettbewerb um einen Platz in der Startelf traditionell sehr hoch ist. Der Vertrag bis 2032 zeugt von Vertrauen – aber ob er dieses Vertrauen auf dem «Bernabéu» genauso bestätigt wie bei der EM, wird schon die nächste Saison zeigen.

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