157 Punkte bei DxOMark – und das Basis-iPhone 17 landet in einer Liga mit dem iPhone 16 Pro, Samsung Galaxy S26 Ultra und Oppo Find X7 Ultra. Für jemanden, der sich jedes Jahr zwischen dem „normalen" und dem „Pro"-iPhone entscheidet und jedes Mal extra für die Kamera bezahlt, ist das kein Marketing-Trick mehr, sondern konkrete Geldeinsparung.
Was hat sich wirklich geändert
Der Hauptverantwortliche für den Fortschritt ist nicht das Hauptmodul, sondern die Ultraweitwinkelkamera: Der Sensor wuchs von 12 auf 48 Megapixel. Das Haupt-„Auge" des Smartphones ist praktisch dasselbe wie vor einem Jahr. Der gesamte Sprung in der Bewertung wurde durch Softwareverarbeitung ermöglicht – das, was Apple traditionell hinter dem Begriff „Computational Photography" verbirgt.
Das bedeutet eines ganz Einfaches: Für das Update zahlen nicht nur Besitzer neuer Hardware. Apple könnte einen Teil der Verbesserungen durchaus durch Algorithmen auch auf frühere Modelle bringen – zumindest beim Weitwinkel ganz sicher.
Video – die Stärke und das wichtigste praktische Fazit
DxOMark hebt besonders die Stabilität des Autofokus, die natürliche Farbwiedergabe und das niedrige Rauschen bei Videos auch in schwierigem Licht hervor. Wenn für jemanden die Kamera im Telefon hauptsächlich zum Drehen von Stories und kurzen Clips dient und nicht für Stillleben-Fotografie, deckt die Basis-Version diesen Bedarf jetzt ohne Aufpreis für Pro ab.
Aggressivere Rauschunterdrückung ist der Preis für Bildklarheit: In komplexen Szenen „frisst" der Smartphone manchmal feine Details im Foto.
Wo der Kompromiss bleibt
- Kein separates Teleobjektiv – der ganze Zoom ist digital, daher gewinnt die Pro-Version oder die Konkurrenz mit optischem Zoom bei Fernaufnahmen eindeutig.
- Der Porträtmodus verschwimmt den Hintergrund in Gruppenfotos nicht immer präzise und verliert Details in Gesichtern.
Das praktische Fazit ist einfach: Wenn das Hauptszenario Videos, Stories und alltägliche Fotos ohne Fernzoom sind, deckt das Basis-iPhone 17 das auf dem Niveau von Flaggschiffen der letzten Generation ab. Wenn optischer Zoom und perfekte Gruppen-Porträts essentiell sind – der Aufpreis für Pro ist vorerst gerechtfertigt. Die Frage für den nächsten Zyklus: Wird sich Apple trauen, den Weitwinkel softwareseitig auch auf dem iPhone 16 zu verbessern und damit seine eigene Begründung für den Kauf eines neuen Flaggschiffs zu schmälern.