Schweden und Großbritannien testen Schutzsysteme für Gripen-Kampfjets

Im November wurden auf einer britischen Luftwaffenbasis im Rahmen der Übung Viking Flame neue Schutzsysteme für Flugzeuge gegen Raketen und feindliche Radaranlagen getestet. Für die Tests wurden zwei Saab JAS 39 Gripen eingesetzt; es wurden Radarunterdrückung und Luftabwehrangriffe simuliert.

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Im November führten Schweden und Großbritannien auf einem britischen Luftwaffenstützpunkt die Übung Viking Flame durch, bei der neue Mittel zum Schutz von Flugzeugen vor modernen Bedrohungen – darunter Raketen und feindliche Radare – erprobt wurden.

Erprobung der Schutzsysteme des Gripen

An der Übung nahmen zwei schwedische Jagdflugzeuge vom Typ Saab JAS 39 Gripen teil, die mit aktualisierten Mitteln der elektronischen Abwehr und Gegenmaßnahmen flogen. In sechs Testflügen wurden verschiedene Bedrohungsszenarien simuliert, darunter die Störung von Radarsystemen und Angriffe durch Flugabwehrraketensysteme.

Projekt Easyrider und NATO-Modernisierung

Die Tests fanden im Rahmen des britischen Projekts Easyrider statt, das ermöglicht, neue Verteidigungstechnologien zügig zu erproben und einzuführen, ohne langwierige bürokratische Verfahren. Die gewonnenen Daten sollen zur Modernisierung von Flugzeugen in NATO-Ländern verwendet werden.

Außerdem wurde berichtet, dass ein großer schwedischer Rüstungskonzern beabsichtigt, die Produktion von Luftabwehrsystemen in der Ukraine aufzubauen. Für das Jahr 2026 sind in den Plänen der Ukraine rekordverdächtige 955 Milliarden Hrywnja (UAH) für den Erwerb und die Produktion von Waffen vorgesehen.

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