„SvitloDim“ gestartet: 155 genehmigte Anträge über 41,7 Mio. UAH, 57 Wohnungseigentümergemeinschaften haben bereits 15,3 Mio. UAH erhalten

Gelder für autonome Stromversorgung sind eingegangen: innerhalb von zwei Wochen — 524 Anträge, erste Auszahlungen und eine Warteliste in Höhe von 26,4 Mio. Hrywnja. Was das für die Bewohner bedeutet und wie das Programm die energetische Resilienz der Gemeinden beeinflusst.

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Місце удару російського безпілотника по п'ятиповерховій житловій будівлі в Києві, Україна, 3 лютого 2026 року (фото - EPA)

Geld mag die Stille — aber diese Zahlen sollte man kennen

In den zwei Wochen seit dem Start der staatlichen Initiative «СвітлоДім» (Dienstleistung „Допомога багатоквартирним будинкам“ — Hilfe für Mehrfamilienhäuser) sind 524 Anträge von Miteigentümern von Mehrfamilienhäusern aus Kiew und der Oblast eingegangen. Die Daten veröffentlichte das Ministerium für die Entwicklung von Gemeinden und Territorien — sie zeigen, dass die Mechanik des Programms bereits funktioniert und die Mittel direkt an die Wohnungseigentümergemeinschaften (ОСББ) fließen.

„Das Programm soll Miteigentümern helfen, ihre Häuser während länger andauernder Abschaltungen mit autonomer Stromversorgung zu versorgen: Haushaltsmittel werden für die Beschaffung von Generatoren, Wechselrichtern, Akkumulatoren, Batterien und Solarmodulen verwendet.“

— Pressestelle des Ministeriums für die Entwicklung von Gemeinden und Territorien

Was in zwei Wochen erreicht wurde

Die Kommission des Ministeriums hat 493 Anträge bearbeitet: 155 Anträge in Höhe von 41,7 Mio. UAH wurden bereits zur Zahlung weitergeleitet, weitere 338 Anträge müssen nachgearbeitet werden. Bis heute haben 57 Antragsteller Auszahlungen in Höhe von 15,3 Mio. UAH erhalten. Ab Montag, dem 16. Februar, beginnt die Überweisung der Mittel für weitere 98 genehmigte Anträge in Gesamthöhe von 26,4 Mio. UAH.

Die Mittel werden auf laufende Konten mit besonderem Verwendungsmodus bei den Partnerbanken des Programms eingezahlt: Oschadbank, Ukrgasbank, Raiffeisen Bank, PrivatBank, Ukrsibbank, Kredobank und Globus Bank.

Wohin das Geld fließt und wer profitiert

Die Finanzierung ist für die Anschaffung von Ausrüstung vorgesehen, die Autonomie während längerer Abschaltungen ermöglicht: Generatoren, Wechselrichter, Akkumulatoren, Lithium- und Blei-Säure-Batterien sowie Solarmodule. Das ist keine einmalige Hilfe, sondern eine Investition in lokale Resilienz: Ein Haus mit dieser Ausstattung übersteht mehrtägige oder sogar noch längere Ausfälle der zentralen Stromversorgung.

Warum das wichtig ist

Das Programm wird dort umgesetzt, wo ein Notstand im Energiesektor ausgerufen wurde — und derzeit begann die Umsetzung in Kiew und der Oblast. Es ist ein Modell, das die Energieunabhängigkeit der Gemeinden stärkt und die Belastung der Rettungsdienste bei massenhaften Abschaltungen verringert. Einfach gesagt: Die Investition in einen Akku und einen Wechselrichter bedeutet, dass Hausflur, Aufzug oder Heizungsanlage weniger von zentralen Ausfällen abhängig sind.

Was als Nächstes folgt

Am 10. Februar wurde in der Oblast Charkiw ein regionaler Notstand erklärt, und die Führung der Region hat die Regierung gebeten, Charkiw und die Oblast in das Programm aufzunehmen. Sollte diese Entscheidung getroffen werden, kann das Kiewer Modell skaliert werden — unter Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse und der Verfahren zur Nachbearbeitung der Anträge.

Technische Anmerkung: Die Mittel werden nur auf Sonderkonten mit Modus der zweckgebundenen Verwendung bei Partnerbanken überwiesen, was das Risiko falscher Ausgaben minimiert und die Kontrolle vereinfacht.

Fazit

Die ersten Zahlen zeigen, dass das Programm schnell gestartet ist und reale Ergebnisse liefert — von den Anträgen bis zu den Zahlungen vergingen weniger als zwei Wochen. Die nächste Etappe ist die Ausweitung auf andere Regionen mit Notlagen und die zügige Nachbearbeitung der 338 Anträge, um genehmigte Entscheidungen in Ausrüstung und betriebsbereite Systeme in den Häusern umzusetzen. Für die Bewohner ist das eine Frage von Sicherheit und Komfort in der Krise, nicht von Politik.

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