77 Jahre alte Frau in Vorzela vermisst – Polizisten brachten sie nach Hause zurück

Eine Sommereinwohnerin von Worzel konnte den Weg nach Hause nicht finden. Die Streifenpolizisten identifizierten die Frau und brachten sie zu ihren Angehörigen.

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In Worzel in der Region Kiew halfen Polizeibeamte einer 77-jährigen Frau, die sich verirrt hatte und nicht selbstständig nach Hause zurückkehren konnte.

Die Ordnungshüter fanden die ältere Bewohnerin auf der Straße vor — sie war verwirrt und konnte sich räumlich nicht orientieren. Die Polizisten identifizierten sie, kontaktierten ihre Angehörigen und brachten die Frau wohlbehalten nach Hause.

Ähnliche Fälle sind nicht selten. Nach Angaben ukrainischer Geriater ist räumliche Desorientierung eines der frühen Symptome einer Demenz, an der in der Ukraine nach verschiedenen Schätzungen zwischen 150.000 und 200.000 Menschen leiden. Die meisten von ihnen leben ohne offizielle Diagnose und ohne systematische Betreuung — auf den Schultern von Familien, die sich selbst oft in Kriegsbedingungen, Evakuierungen oder Trauer befinden.

Worzel ist eine Kleinstadt, die sich immer noch von der russischen Besatzung im Frühjahr 2022 erholt. Ein Teil ihrer Bewohner ist zurückgekehrt, ein Teil nicht. Für diejenigen, die geblieben oder zurückgekehrt sind, wird die Infrastruktur des Sozialschutzes langsamer wiederaufgebaut als die Wohnhäuser.

Diese Episode endete glücklich. Aber sie stellt eine konkrete Frage: Verfügen die Territorialgemeinden, die unter Besatzung litten, über die Ressourcen und Protokolle für eine systematische Arbeit mit gefährdeten älteren Menschen — oder hängt jeder solche Fall immer noch davon ab, ob zufällig ein aufmerksamer Polizeibeamter in der Nähe ist?

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