Festung des Wiederaufbaus: In Bucha entsteht ein Veteranenzentrum, das zum Vorbild für das ganze Land werden soll

Das sind nicht einfach neue Wände — das ist ein Ökosystem des Respekts gegenüber denen, die die Hölle des Krieges durchlebt haben. In der Kiewer Region leben bereits über 80.000 Veteranen, und ihre Rückkehr ins zivile Leben erfordert Taten, nicht Worte. In Bucha läuft der Bau eines großangelegten Veteranen‑Hubs mit Schutzraum und Rehabilitationszonen auf Hochtouren; den Fortgang der Arbeiten hat der Leiter der KOVA, Mykola Kalashnyk, persönlich inspiziert.

546
Aktie:
Фото: Микола Калашник
0:00 / 0:00  min.

Investition in Menschen, nicht in Beton

Der Bau in Butscha — ist Teil einer systematischen staatlichen Strategie, die aus staatlichen Subventionen sowie aus regionalen und kommunalen Haushalten finanziert wird. Das Projekt wird unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Veteranenangelegenheiten umgesetzt. Das Ziel ist ehrgeizig: einen Raum zu schaffen, in dem der Begriff "Anpassung" kein bürokratischer Ausdruck mehr ist, sondern zur wirklichen Hilfe wird.

Der künftige Komplex ist so geplant, dass er die zentralen Bedürfnisse der Verteidiger "hier und jetzt" abdeckt. Er wird aus zwei funktionalen Blöcken bestehen:

  • Block der physischen Wiederherstellung: moderner Fitnessraum und Bereiche für aktive Rehabilitation.
  • Block der sozialen Integration: Psychologenbüros, ein Coworking-Bereich fürs Lernen und Arbeiten, Konferenzsäle und sogar eine Kinderzone, damit Veteranen hier mit ihren Familien willkommen sind.

Foto 1

Barrierefreiheit als neuer Standard der Würde

Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts ist totale Inklusivität. Keine Treppen ohne Rampen oder schmale Türen. Alles wird unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen geplant, die infolge des Krieges eine Behinderung haben.

"In der Oblast Kiew leben mehr als 80.000 Veteranen, davon etwa 13.000 Menschen mit Behinderungen. Die Schaffung solcher Räume ist dringend notwendig. Das Objekt steht unter ständiger Kontrolle: Qualität und Termine sind Priorität Nr. 1."

– Nach Angaben und Erklärungen der Militärverwaltung der Oblast Kiew (KOVA)

Sicherheit und Gemeinschaft

Der Raum reicht über das Gebäude hinaus. In der Nähe wird ein sicheres Schutzbauwerk errichtet, das eine grundlegende Anforderung der Zeit darstellt. Das umliegende Gelände wird zu einem Ort für informelle Begegnungen: Spazierwege, Erholungszonen und Plätze für Petanque werden entstehen.

Dieses Projekt setzt den erfolgreichen Trend zur Schaffung von "Kraftorten" in der Region fort. Zur Erinnerung: Ein ähnliches Zentrum wurde bereits in Myroniwka eröffnet, wo Verteidiger rechtliche und psychologische Unterstützung erhalten. Jetzt übernimmt Butscha den Staffelstab und schafft die Infrastruktur, auf die unsere Helden schon lange gewartet haben.

Foto 2

Weltnachrichten