Was bekannt ist
Das Olympische Komitee hat den Hauptact der Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele 2026 bekanntgegeben. Laut Angaben von Newsweek, die von der Agentur UNN zitiert werden, wird es der italienische Musiker, DJ und Produzent Gabry Ponte sein.
Die Abschlussfeier findet am Sonntag, den 22. Februar, in der Arena di Verona statt. Die Live-Übertragung wird international ausgestrahlt — sie wird auf dem Sender NBC und auf der Plattform Peacock gezeigt, mit einer Wiederholung in der Prime-Time um 21:00 Uhr.
Über den Künstler
Gabry Ponte ist seit über 25 Jahren in der elektronischen Musik tätig: er hat Multi-Platin-Platten, Grammy-Nominierungen und über 15 Millionen monatliche Hörer auf Spotify, laut der offiziellen Website des Künstlers. Diese Zahlen erklären, warum die Veranstalter gerade ihn für die globale Bühne ausgewählt haben.
"Das wird ein strahlender Moment sein, der Athletinnen und Athleten sowie Zuschauerinnen und Zuschauer aus aller Welt in einer gemeinsamen Feier vereint. Zu den Hauptdarstellern des Abends gehört Gabry Ponte, eine internationale Ikone der Dance- und elektronischen Musik, der die Bühne in ein echtes Zentrum von Energie und Interaktion verwandeln wird"
— die Organisatoren der Zeremonie
Warum das wichtig ist
Abschlusszeremonien sind nicht nur eine Show: sie sind groß angelegte kulturelle Kommunikation mit einem Millionenpublikum. Die Wahl eines Künstlers mit großer internationaler Hörerschaft entspricht der Logik, Aufmerksamkeit zu gewinnen und ein positives Bild der Spiele im globalen Medienschauplatz zu formen.
Für das ukrainische Publikum ist es ebenfalls ein bedeutsamer Moment: vor dem Hintergrund der sportlichen Ergebnisse bietet die Bühne die Möglichkeit, Werte zu betonen, die uns wichtig sind – Solidarität, Menschlichkeit, Respekt vor dem Wettkampf. Die bloße Tatsache eines groß angelegten musikalischen Formats bedeutet, dass Botschaften, die organisch in die Zeremonie eingebunden werden, viel mehr Menschen erreichen als bei einer klassischen Fernsehübertragung.
Kurzfazit
Gabry Ponte bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele 2026 ist eine Entscheidung, die künstlerische Bekanntheit mit dem Bedürfnis nach maximaler Reichweite verbindet. Das wird die Medaillenbilanz nicht verändern, kann aber beeinflussen, wie die Welt diese Spiele in Erinnerung behält. Der nächste Schritt liegt bei den Organisatoren: dafür zu sorgen, dass die Musik nicht nur Hintergrund bleibt, sondern Teil der Geschichte der Veranstaltung wird.