Berliner Blackout: Vulkangruppe hat die Verantwortung übernommen – was das für die Netzsicherheit bedeutet

Eine ultralinke Gruppierung hat Details zu Brandstiftungen veröffentlicht und bezeichnete dies als "Akt der Selbstverteidigung"; wir analysieren, wie Angriffe auf die Energienetze Städte bedrohen und welche Lehren die Ukraine daraus ziehen kann.

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Was passiert ist

Die ultralinke Gruppierung Vulkangruppe hat die Verantwortung für die Stromabschaltungen in Berlin übernommen. Das berichtet der Tagesspiegel; die Polizei bestätigte die Echtheit des Schreibens und leitete Ermittlungen ein.

Nach Angaben der Behörden führte der großflächige Blackout am 4. Januar 2026 zur Abschaltung der Stromversorgung für Zehntausende Haushalte; zuvor, am 9. September 2025, wurde in der Hauptstadt bereits ein Brand an Hochspannungsmasten registriert, durch den ebenfalls große Gebiete ohne Strom blieben.

Wer hinter den Angriffen steht

Die Polizei bildete eine spezielle Ermittlungsgruppe Spannung. Der Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, bestätigte, dass die Ermittlungen die Taten als Anschlag linker Extremisten werten, und versprach entschlossene Schritte, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

"Das alles geschah gestern Morgen. Wir haben ein Geständnisschreiben. Jetzt muss es sorgfältig geprüft werden."

— Kai Wegner, Bürgermeister von Berlin

Folgen für die Sicherheit der Infrastruktur

Angriffe auf Stromleitungen sind nicht nur lokale Unannehmlichkeiten: Sie können kaskadenartige Ausfälle im Verkehr, in der Kommunikation und in der medizinischen Versorgung auslösen. Die Behörden haben den Ausnahmezustand ausgerufen und die Bundeswehr für die Wiederherstellung und den Schutz kritischer Einrichtungen eingesetzt.

Analysten deutscher Medien und Sicherheitsexperten weisen darauf hin: öffentliche Geständnisse von Gruppen, die Sabotage begehen, erfüllen zugleich die Funktion einer Informationsoperation — sie versuchen, gewaltsame Handlungen zu legitimieren und Sympathien zu mobilisieren.

Lehren für die Ukraine

Die Ukraine hat praktische Erfahrung im Umgang mit Angriffen auf Energiesysteme, daher sind einige Schlussfolgerungen offensichtlich: Dezentralisierung der Netze, Notstromquellen, schnelles Eingreifen von Einsatzdiensten und Austausch von Aufklärungsinformationen mit Partnern. Das sind nicht nur technische Maßnahmen — es geht um zivile Sicherheit.

Wie geht es weiter

Die Ermittlungen in Berlin werden zeigen, ob es sich um isolierte Taten von Extremisten oder um Teil einer breiteren Taktik zur Sabotage kritischer Infrastruktur handelte. Die Behörden müssen die erkannten Bedrohungen in konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Netze und in präventive Aufklärung umsetzen. Wird dieser Vorfall die europäischen Hauptstädte lehren, koordiniert zu handeln, bevor die Gefahr sich zu einer systemischen Krise entwickelt?

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