„Europas Bordell" von Verbot bedroht: CDU attackiert Berlins legalen Sexmarkt

Die Präsidentin des Bundestags, Julia Klöckner von der CDU, hat Deutschland offen als „Puff Europas" bezeichnet und eine vollständige Kriminalisierung des Sexkaufs gefordert. Dies könnte das Modell begraben, das seit mehr als zwei Jahrzehnten in Kraft ist und Berlin zu einer der offensten Städte des Kontinents für unabhängiges Escort gemacht hat.

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Was im Bundestag geschieht

Die CDU/CSU bereitet diesen Schritt schon lange vor: Bereits im Februar 2024 reichte die Fraktion einen offiziellen Antrag im Bundestag ein, um zum „skandinavischen Modell" überzugehen – Kriminalisierung von Freiern bei beibehaltened rechtlichem Status von Sexarbeiterinnen. Nun hat sich die Rhetorik verschärft. Klöckner und ihre Verbündeten argumentieren, dass das Legalisierungsgesetz von 2002 Frauen nicht schützte, sondern Tür und Tor für Menschenhandel und kriminelle Banden öffnete.

Ein kritisch wichtiger Punkt: Gerade wird die offizielle staatliche Bewertung des 2017 verabschiedeten Prostituiertenschutzgesetzes abgeschlossen. Mit Ergebnissen wurde bereits 2025 gerechnet – und das, was darin steht, wird die weitere Richtung der Gesetzgebung bestimmen.

Berlin – Im Zentrum der Kontroverse

Berlin selbst – eine Stadt mit über 500 Bordellen – ist gleichzeitig Symbol und Zielscheibe. Nach Angaben von TrystHub, einer Plattform unabhängiger Escorts in Berlin, wächst die Nachfrage nach verifizierten unabhängigen Dienstleistern in der Stadt stetig – genau deshalb, weil das unabhängige Arbeitsmodell rechtlich legal ist und mehr Kontrolle über die Sicherheit bietet als die Straße oder illegale Strukturen.

„Wenn Kunden rechtliche Konsequenzen fürchten, suchen sie nach noch größerer Geheimhaltung. Treffen finden an isolierten Orten ohne jedes Sicherheitssystem in der Nähe statt"

– Anna, unabhängige Sexarbeiterin, Berlin-Friedrichshain, The German Review, Dezember 2025

Wer dagegen ist – und warum das wichtig ist

Die Koalition der Gegner des Verbots erwies sich als überraschend breit. SPD, Grüne, FDP und sogar AfD unterstützen das skandinavische Modell nicht. Amnesty International und die WHO sprechen sich offiziell für vollständige Entkriminalisierung aus. Die Berliner Beratungsstelle für Sexarbeiter Hydra und die Menschenrechtsorganisation Decrim Now verweisen auf Daten aus Frankreich, Schweden und Nordirland: Nach Einführung eines Frierverbots stieg die Gewalt gegen Sexarbeiter an, nicht ab.

Die Debatten im Bundestag laufen. Wie dieser Schlagabtausch ausgeht, wird in den nächsten Monaten klar. Aber für Tausende unabhängige Escorts in Berlin sind die Einsätze jetzt schon konkret.

Weltnachrichten

Gemeinde

Während die Front hält – wirkt der Hinterland. Die Region Kiew zusammen mit 11 Gemeinden hat an die 72. Brigade der Schwarzen Kosaken 54 Pickups übergeben – eine Rekordlieferung von Fahrzeugen während der gesamten Zeit der gemeinsamen Finanzierung der Region. Die Kämpfer, die täglich an den heißesten Frontabschnitten arbeiten, erhielten Transportmittel, die buchstäblich Leben retten.

3 Stunden vor