CBS: Trump sagte Unterstützung für Israels Angriffe auf Irans Raketenprogramm zu – was ändert das im Nahen Osten?

CBS und Reuters berichten, dass Donald Trump während eines Treffens mit Netanjahu seine Bereitschaft erklärt hat, eine israelische Operation zu unterstützen, falls die Verhandlungen mit dem Iran scheitern. Wir erläutern, welche Handlungsoptionen im Pentagon geprüft werden, welche technischen und diplomatischen Hindernisse dem im Weg stehen und warum das für die regionale Sicherheit wichtig ist.

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Дональд Трамп та Беньямін Нетаньягу (Фото: Will Oliver / EPA)

Worum es geht

Laut CBS News sagte US-Präsident Donald Trump während eines Treffens im Dezember mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, er werde israelische Angriffe auf das iranische Programm ballistischer Raketen unterstützen, falls zwischen Washington und Teheran keine Einigung erzielt werde. Die Information stützt sich auf Aussagen mehrerer namentlich nicht genannter Gesprächspartner, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

"Wenn zwischen Washington und Teheran keine Vereinbarung erzielt wird, werde ich die Angriffe Israels auf das iranische Raketenprogramm unterstützen"

— CBS News (unter Berufung auf namentlich nicht genannte Beamte)

Was im Pentagon diskutiert wird

US-Streitkräfte und Geheimdienste führen interne Konsultationen über mögliche Formen der Unterstützung: von Luftbetankungen für israelische Flugzeuge bis hin zur Organisation von Überflugrouten durch den Luftraum Dritter. Gleichzeitig haben mehrere Staaten — Jordanien, Saudi-Arabien und die VAE — öffentlich erklärt, dass sie die Nutzung ihres Luftraums für Angriffe gegen den Iran nicht erlauben werden.

Parallel dazu verstärkt sich die US-Militärpräsenz in der Region: In Berichten wird die Verlegung des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford in den Nahen Osten genannt. Nach Angaben von Quellen und Reuters bereiten sich die US-Streitkräfte auch auf Szenarien vor, die langwierige Operationen über Wochen erfordern könnten.

Warum das wichtig ist

Es gibt vier zentrale Gründe, warum die Entscheidung der USA weiterreichende Auswirkungen haben wird:

  • Abschreckung und Rückendeckung für Verbündete. Eine Unterstützung der USA könnte Israel operative Möglichkeiten und politische Deckung für komplexe Angriffe verschaffen.
  • Diplomatischer Druck auf die Verhandlungen. Eine solche US-Position verschiebt die Machtbalance in Genf, wo eine weitere Verhandlungsrunde mit dem Iran geplant ist.
  • Logistik und regionale Einschränkungen. Ohne Überfluggenehmigungen oder logistische Unterstützung würde die Operation deutlich komplizierter und riskanter.
  • Risiken der Eskalation. Selbst gezielte Angriffe könnten eine Antwort des Iran oder seiner Stellvertreter in der Region provozieren und zu weiterreichenden Kampfhandlungen führen.

Was Quellen und Experten sagen

Die Informationen stützen sich auf Beiträge von CBS News und Reuters sowie auf Kommentare US-amerikanischer Beamter. Analysten weisen darauf hin: Die Bereitschaft zur militärischen Unterstützung hat oft einen doppelten Effekt — sie schreckt ab, kann aber auch den Übergang zu realen Konfrontationen beschleunigen, falls die Diplomatie scheitert.

Kurzfazit — was als Nächstes folgt

Die Entscheidung über eine direkte Unterstützung israelischer Angriffe wird von drei Variablen abhängen: den Ergebnissen der Verhandlungen in Genf, der Bereitschaft regionaler Staaten, logistische Korridore bereitzustellen, und der endgültigen politischen Entscheidung in Washington. Für die internationale Gemeinschaft ist derzeit entscheidend, ob die Diplomatie die Risiken neutralisieren kann, die sich aus der Kombination harter Rhetorik und einer verstärkten militärischen Präsenz ergeben.

Bisher gibt es eine Kombination aus verbaler Unterstützung und praktischen Beratungen, doch die endgültige Entscheidung — zwischen Angriff und Abkommen — ist noch nicht getroffen. Ob die Demonstration von Entschlossenheit in eine tatsächliche Operation mündet, hängt davon ab, ob die technischen und politischen Voraussetzungen zu ihrer Umsetzung vorhanden sind.

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