Russland attackierte internationalen Grenzübergang zur Rumänien

Der Verkehr von "Orlowka" wird nach erneutem russischem Beschuss zu anderen Grenzübergängen umgeleitet.

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Наслідки атаки на пункт пропуску "Орлівка" у ніч проти 1 вересня (Фото: ДСНС)

Die RF hat die internationale Grenzübergangsstelle für die Fährverbindung "Orliwka" an der Grenze zu Rumänien mit Kampfdrohnen angegriffen, woraufhin diese vorübergehend die Arbeit eingestellt hat. Dies teilte der Staatliche Grenzdienst mit.

Es wurden Treffer am Gebäude und auf dem Gelände der Grenzübergangsstelle registriert, an Ort und Stelle entstanden Brände. Derzeit ist die Abfertigung von Bürgern und Fahrzeugen durch diese Grenzübergangsstelle ausgesetzt. Die rumänische Seite wurde hierüber informiert.

Der Verkehr wird zu anderen Grenzübergangsstellen umgeleitet. Ukrainer werden gebeten, diese Information bei der Planung von Grenzüberquerungen zu berücksichtigen.

Die internationale Grenzübergangsstelle "Orliwka" ist eine Fährüberfahrt über den Fluss Donau, die die Ukraine mit Rumänien zwischen dem Dorf Orliwka in der Region Odessa und der rumänischen Stadt Isaccea verbindet. Die Entfernung zum rumänischen Ufer beträgt 900 Meter, die Überfahrtszeit mit der Fähre dauert 7–8 Minuten. Diese Grenzübergangsstelle verkürzt den Weg zu den Ländern Südeuropas und der Türkei um 200 km.

Kontext

  • Die Grenzübergangsstelle "Orliwka" wurde von Russen bereits mehrfach angegriffen.
  • In der Nacht zum 1. September führte Russland erneut Drohnen- und Ballistische-Raketenflugkörper-Anschläge auf Kiew und die Region durch. Insbesondere wurden Depots und andere Infrastruktureinrichtungen der Ukrainischen Eisenbahn getroffen, es gibt Todesfälle unter Mitarbeitern des Unternehmens.

Anschläge auf die Grenzinfrastruktur an der Donau wiederholen sich mit gewisser Regelmäßigkeit – die Logik liegt nicht in einem einmaligen Effekt, sondern in stetigem Druck auf die logistischen Routen für Export und Grenzüberquerungen. Die Frage besteht darin, ob dies zu einer ständigen Umverteilung der Belastung auf benachbarte Grenzübergangsstellen führt oder ob "Orliwka" nach jedem Anschlag wiederhergestellt wird.

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