Selenskyj hörte Malyuk an und genehmigte asymmetrische Operationen – was bedeutet das für die Sicherheit der Ukraine?

Der Präsident ließ sich den Bericht des ehemaligen Leiters des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und des amtierenden Dienstchefs vorlegen, bestätigte die Ressourcenzusagen und genehmigte neue Kampfmaßnahmen. Wir analysieren, warum das für die Front und die Diplomatie wichtig ist.

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Was geschehen ist

Präsident Володимир Зеленський führte Gespräche mit dem ehemaligen SBU-Chef Василем Малюком, der „weiterhin im Dienst tätig ist“, sowie mit dem amtierenden Leiter der SBU Євгенієм Хмарою. Dem Staatsoberhaupt zufolge wurden Berichte angehört und neue Kampfoperationen abgestimmt.

„Bericht von Василем Малюком. Wir setzen die Vorbereitung unserer asymmetrischen Operationen gegen Russland fort“

— Володимир Зеленський, Präsident der Ukraine

„Die innere Transformation des Dienstes wird ebenfalls fortgesetzt – und zwar so, dass sie unseren Staat stärkt“

— Володимир Зеленський, Präsident der Ukraine

Außerdem berichtete der erste stellvertretende Leiter der SBU Поклад über die Gefangennahme eines Besatzers, dem die Tötung ukrainischer Kriegsgefangener in der Region Kursk vorgeworfen wird – auch das wurde während der Besprechung erörtert.

Warum das wichtig ist

Asymmetrische Operationen sind nicht nur laute Aktionen; sie sind ein Maßnahmenbündel, das darauf abzielt, Logistik, Rüstungsinfrastruktur und die Fähigkeit des Gegners zu untergraben, ohne Sicherheitsintervention zu agieren. Für die Leserschaft bedeutet das, dass der Staat sich auf Maßnahmen konzentriert, die mit relativ geringeren Ressourceneinsätzen und in kürzerer Zeit Wirkung zeigen können.

Die Aussage, dass die SBU und andere Strukturen „vollständig mit Ressourcen ausgestattet“ seien, sendet ein Signal auf zwei Ebenen: intern (Unterstützung der Operationen) und extern (Stärkung der Positionen in Verhandlungen mit Partnern und Abschreckung des Feindes).

Folgen und Risiken

Die Absegnung neuer Operationen erhöht die Effizienz an der Front, kann jedoch die geopolitische Spannung verstärken. Sicherheitsanalysten weisen darauf hin, dass solche Entscheidungen eine enge Abstimmung mit Verteidigungs- und diplomatischen Instrumenten erfordern, um Risiken für zivile Infrastrukturen oder eine gegen die Ukraine gerichtete Eskalation zu vermeiden.

Wie geht es weiter?

Jetzt ist es wichtig, zwei Richtungen zu beobachten: wie sich diese Operationen auf die operative Lage an der Front auswirken und wie die Partner in Form zusätzlicher Unterstützung oder diplomatischer Schritte reagieren. Dies ist ein Moment, in dem Erklärungen in konkrete Ressourcen und Verfahren umgesetzt werden müssen.

Ohne unnötigen Pathos: Die Entscheidung zeigt, dass die Führung auf die Kombination von Aufklärung, operativen Maßnahmen und interner Transformation der Dienste setzt – ein Teil unseres strategischen Vorteils wird davon abhängen.

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